+
Welche Mannschaft schickt Werder Bremen gegen den HSV aufs Feld? Klar ist: Trainer Alexander Nouri muss umbauen.

Mit Caldirola und Junuzovic in der Startelf?

Aufstellung ohne Augustinsson: So könnte Werder gegen den HSV spielen

Bremen - Nach dem Ausfall von Ludwig Augustinsson muss Werder Bremen umbauen: Das ist unsere vermutete Startaufstellung für das Nordderby gegen den Hamburger SV.

Der Ausfall von Ludwig Augustinsson für das Nordderby ist ein echtes Problem: Im Kader gibt es eigentlich keinen wirklichen Ersatz für die Position des Schweden auf der linken Seite. Linksfuß Ulisses Garcia besitzt nur Außenseiterchancen. Trainer Alexander Nouri muss wahrscheinlich ordentlich umbauen für eine gute Lösung – und das fängt schon in der Abwehr an.

Die wahrscheinlichste Variante: Nouri lässt Theodor Gebre Selassie die Seite wechseln – wie schon in der Vorsaison. Für den Tschechen würde dann wie damals Robert Bauer auf der rechten Seite spielen. Um Bauer freizubekommen, müsste aber auch die Dreierkette umgestellt werden. Für Bauer könnte zwar Luca Caldirola in die Startelf rücken, aber nicht als rechter Innenverteidiger. Der Italiener ist Linksfuß. Demnach müsste Milos Veljkovic rechts verteidigen, Caldirola links – und in der Mitte Niklas Moisander.

Immerhin bleibt der Rest im Vergleich zum letzten Spiel gleich: Philipp Bargfrede gibt den Sechser, davor agieren Thomas Delaney und Florian Kainz. Den Sturm bilden erneut Ishak Belfodil und Fin Bartels.

Es geht natürlich auch anders: Florian Kainz übernimmt den Posten von Gebre Selassie, der die Seite wechselt. Für Kainz könnten Jerome Gondorf oder Maximilian Eggestein in die erste Elf rücken – oder auch Zlatko Junuzovic. Das wäre nach seiner langen Verletzungspause natürlich eine echte Überraschung. Das Problem: Die rechte Seite wäre mit dem offensiven Kainz ziemlich anfällig. Das Risiko dürfte Nouri zu groß sein.

Was ist eigentlich mit Ulisses Garcia? Vom Papier her könnte der Schweizer als Linksfuß Augustinsson direkt ersetzen. Nur allein der Glaube daran fehlt. Denn der 21-Jährige spielte in dieser Saison so gar keine Rolle. Er war zwar immer im Kader, durfte aber nur im Pokal gegen Würzburg drei Minuten ran. Das allerdings für Augustinsson. Ein Fingerzeig? Eher nicht. In der vergangenen Saison vertraute ihm Nouri nur zweimal in der Startelf – und sowohl gegen Augsburg als auch am letzten Spieltag gegen Dortmund enttäuschte Garcia. Da dürfte das Vertrauen nicht allzu groß sein. Andererseits könnte sich der Coach mit der Hereinnahme von Garcia viele Umbauarbeiten ersparen.

Heimspiel-Atmosphäre beim Abschlusstraining

Auch interessant

Was denkst Du über den Artikel?

Nichts mehr verpassen

Kommentare