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Kyriakos Papadopoulos hat beim HSV einen Neuanfang in der Bundesliga gewagt.

Star in Zahlen

Kyriakos Papadopoulos: Kopfball-Ungeheuer fasst Fuß

Hamburg - Lange war das Kopfball-Ungeheuer mit Verletzungen außer Gefecht gesetzt, jetzt ist HSV-Verteidiger Kyriakos Papadopoulos wieder eine feste Größe in der Bundesliga. Der Star in Zahlen vor dem Spiel gegen Werder Bremen.

9 – Eine ungewöhnliche Rückennummer für einen Innenverteidiger. „Ich war in der Jugend Stürmer, deswegen mag ich die Nummer“, sagte Papadopoulos dem „Hamburger Abendblatt“. „Ich mache gerne Tore.“ Das hat er schon oft unter Beweis gestellt.

13 von 14 seiner Pflichtspiel-Tore hat Papadopoulos mit dem Kopf erzielt (die Ausnahme: 2015 mit einem Linksschuss für Bayer Leverkusen gegen Hannover 96). Der Grieche ist zwar „nur“ 1,85 Meter groß, springt aber mit einer derartigen Wucht in die Bälle, dass er auch volle Bierkästen ins Tor köpfen würde, wenn sie nur in seine Richtung flögen.

15 Jahre jung war Papadopoulos beim Debüt in der griechischen Super League für Olympiakos Piräus. Das machte ihn 2007 zum jüngsten Spieler der Liga-Geschichte. Bereits mit 17 Jahren hatte er zwei Meistertitel in der Tasche, ehe er 2010 als 18-Jähriger zu Schalke 04 ging.

37 Karten haben Schiedsrichter Papadopoulos in 113 Bundesliga-Spielen gezeigt, darunter waren auch vier Platzverweise (zweimal Rot, zweimal Gelb-Rot). Eine ganz besonders peinliche Gelbe holte sich der Innenverteidiger Ende August ab. Papadopoulos wollte Kölns Jhon Cordoba eine Schwalbe anhängen, der Videoassistent überführte ihn aber als ganz miesen Schauspieler. „Es war ein extrem emotionales Spiel. Da habe ich mich kurz vor Schluss zu dieser Aktion hinreißen lassen“, entschuldigte sich Papadopoulos später.

860 Tage, also annähernd zweieinhalb Jahre, und 115 Pflichtspiele hat der 25-Jährige laut „transfermarkt.de“ in seiner noch jungen Laufbahn schon verletzungsbedingt verpasst. „Ich hatte viel Pech in meiner Karriere“, sagte er mal auf „HSV.de“ und meinte damit besonders die fast einjährige Pause nach einer Knie-OP. Nach eher glücklosen Stationen bei Bayer Leverkusen und RB Leipzig fasst Papadopoulos jetzt beim HSV wieder richtig Fuß in der Liga.

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