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Milot Rashica (l.) könnte gegen Hannover 96 zurück in die Werder-Startelf rücken.

Werder gegen Hannover 96

Mögliche Aufstellung: Junuzovic wieder raus? Rashica rein?

Bremen - Eines ist schon sicher: In Hannover wird es am Freitagabend ein Feuerwerk zu bestaunen geben.

Vielleicht sogar ein fußballerisches in der HDI-Arena, wo „96“ um 20.30 Uhr den SV Werder empfängt, ganz sicher aber eines außerhalb des Stadions. Denn in Hannover wird das Frühlingsfest gefeiert – mitsamt eines Feuerwerks am Maschsee um 21.45 Uhr.

Möglicherweise wird Werder die bunten Raketen als Rahmen für die eigene Nicht-Abstiegsfeier nutzen können, denn mit einem Sieg wären die Bremer alle Abstiegssorgen los. Zuvor gilt es aber, die eigenen Personalprobleme zu lösen. Durch die Ausfälle von Innenverteidiger Niklas Moisander (Gelbsperre) und Linksverteidiger Ludwig Augustinsson (Oberschenkelprobleme) klemmt es vor allem in der Viererkette. Spannend wird auch sein, ob Coach Florian Kohfeldt seinen Kapitän Zlatko Junuzovic wieder auf die Bank setzen wird.

Von den vergangenen vier Auswärtsspielen hat Junuzovic keines von Anfang bestritten. Zweimal wurde er eingewechselt, einmal saß er komplett draußen, einmal fehlte er verletzt. Und am Freitag? Möglich, dass Kohfeldt an seiner Linie festhält, in fremden Stadien (und speziell gegen die von Verletzungen zerpflückte 96-Abwehr) auf pfeilschnelle, echte Außenspieler zu setzen. Das würde für Ishak Belfodil sowie für Milot Rashica oder Florian Kainz sprechen. Tendenz: Rashica rotiert in die Startelf. Und Junuzovic, zuletzt beim 2:1-Heimsieg über Eintracht Frankfurt noch der Matchwinner, rückt wieder raus.

Die anderen Fragen betreffen die Viererkette. Wer ersetzt den gelbgesperrten Niklas Moisander? Wer den verletzten Ludwig Augustinsson? Die Antworten scheinen einfach zu sein. Sebastian Langkamp für Moisander, Marco Friedl für Augustinsson – das sind die naheliegendsten Optionen. Allerdings zeigte Trainer Florian Kohfeldt beim Abschlusstraining am Nachmittag auch noch eine andere Variante auf.

Caldirola sitzt zumindest auf der Bank

So bildeten beim Abschlussspielchen nicht Milos Veljkovic und Langkamp die Innenverteidigung, sondern Veljkovic und Caldirola. Das passte zu Kohfeldts Aussage vom Wochenende. „Vergesst mir Luca nicht!“, hatte er gesagt. Allerdings hat Caldirola unter Kohfeldt noch keinen einzigen Einsatz absolviert. Zuletzt war der Italiener am fünften Spieltag berücksichtigt worden, zu der Zeit hieß der Trainer noch Alexander Nouri.

Auf der Bank wird Caldirola in Hannover jedoch mindestens sitzen. Vielleicht wird dort auch Thore Jacobsen, frisch mit einem Profi-Vertrag ausgestatteter Linksverteidiger der U23, Platz nehmen. Der 20-Jährige nahm am Abschlusstraining teil, könnte als Backup für Friedl mit nach Hannover fahren. Bislang stand Jacobsen erst einmal im Bundesliga-Kader – beim 2:4 bei Bayern München blieb er jedoch ohne Einsatz.

Aus der U23 war auch Johannes Eggestein bei den Profis dabei. Er könnte im Kader den erneut fehlenden Aron Johannsson (Bänderverletzung im Sprunggelenk) vertreten. Allerdings muss Kohfeldt von den am Donnerstag bei der Abschlusseinheit versammelten Spielern noch einen streichen – Eggestein oder Jacobsen könnte es erwischen.

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