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Niclas Füllkrug lässt die Muskeln spielen: Der Stürmer von Hannover 96 ist in Top-Form.

Star in Zahlen

Niclas Füllkrug: Trifft „Lücke“ auch gegen seinen Jugendverein?

Hannover - Ein Ex-Bremer im Fokus: Vor dem Auswärtsspiel des SV Werder bei Hannover 96 ist unser gegnerischer „Star in Zahlen“ Niclas Füllkrug. Bis 2013 trug der 25-jährige Stürmer das Trikot der Grün-Weißen, ehe er über die Stationen Fürth und Nürnberg bei den 96ern gelandet ist. Am Freitagabend (20.30 Uhr) trifft er auf seinen Jugendverein.

Eine Zahnlücke als Markenzeichen: „Lücke“ haben sie Füllkrug beim SV Werder wegen eines seit der Geburt fehlendes Zahns genannt. Den Spitznamen hat ihm der Ex-Bremer Marco Arnautovic (heute West Ham United) verpasst, wie Füllkrug gegenüber der „Sport Bild“ verraten hat. Ein Problem für den Angreifer? Keinesfalls. Die Lücke soll zwar dann doch irgendwann mit einem künstlichen Zahn gefüllt werden, aber bis es so weit ist, taugt sie hervorragend als Markenzeichen. In Hannover wird Füllkrug indes „Fülle“ genannt.

3 Tore in einem Spiel: Mit einem Hattrick gegen Mainz 05 hat Niclas Füllkrug im Januar ein 0:2 gegen Mainz 05 in einen 3:2-Sieg gedreht. So einen Mann brauchst du im Abstiegskampf!

5 Millionen Euro ist Füllkrug laut „transfermarkt.de“ wert. Die Zahl ist beim letzten Marktwert-Update des Fußballportals am vergangenen Mittwoch um satte zwei Millionen Euro gestiegen. Kein Wunder: Der Stürmer spielt seine bisher beste Saison als Fußball-Profi.

11 Saisontore hat Füllkrug bereits erzielt. Zuletzt war er am vergangenen Samstag beim 2:3 gegen RB Leipzig treffsicher. Damit ist er der drittbeste deutsche Torjäger der Bundesliga (hinter Nils Petersen und Mark Uth, gleichauf mit Timo Werner). Insgesamt liegt Hannovers Top-Scorer auf Platz fünf der Torschützenliste. Jetzt will „Lücke“ auch gegen seinen Jugendverein treffen.

13 Jahre war Füllkrug als alt, als er ins Werder-Internat kam. Sein erster (Co-)Trainer in der U14 hieß Florian Kohfeldt, und der ist heute Werder-Chefcoach. „Ein Super-Typ. Er hat mir sehr geholfen, als ich aus Hannover kam“, sagte Füllkrug vor dem Hinspiel. „Wir hatten schon ein besonderes Verhältnis, er hat mir viel gegeben.“

23 Bundesliga-Spiele und zwei im DFB-Pokal hat Füllkrug zu Beginn seiner Profi-Karriere für Werder Bremen bestritten. Die Einsätze teilten sich zwar auf zwei Saisons auf, alle lagen aber im Jahr 2012. Der Trainer hieß damals noch Thomas Schaaf. Durchsetzen konnte sich Fülkrug an der Weser aber nicht.

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