+
Zweikampf um den Startplatz im Sturm gegen Hertha BSC? Wohl eher nicht: Max Kruse (hinten) hat seinen Platz sicher, Ishak Belfodil muss wohl erstmal auf die Bank.

Belfodil und Hajrovic in der Hinterhand

So könnte Werder gegen Hertha BSC spielen

Bremen - Zwei Spiele, zwei Niederlagen, kein Tor. Das liest sich erstmal nicht gut. Für Werder-Trainer Alexander Nouri dürften die Duelle gegen Hoffenheim (0:1) und die Bayern (0:2) aber trotzdem kein Anlass sein, um vor dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC (Sonntag, 15.30 Uhr) personell großartige Veränderungen vorzunehmen.

Jiri Pavlenka im Tor, Robert Bauer, Lamine Sane und Milos Veljkovic als Innenverteidiger, Theodor Gebre Selassie (rechts) und Ludwig Augustinsson (links) auf den Halbpositionen - Werders Defensive wird in der Hauptstadt mit großer Wahrscheinlichkeit genauso besetzt sein wie in den vorangegangen Spielen auch.

Wenn Werder angreifen will, spielt Kainz statt Gondorf

Maximilian Eggestein ist davor als Sechser gesetzt. Er dürfte zudem mit gesteigertem Selbstvertrauen auftreten nach seinen starken Leistungen in der U21-Nationalmannschaft. Auf der Acht startet wie immer Thomas Delaney, der für Dänemark in der WM-Qualifikation gerade erst in zwei Spielen vier Tore markiert hat. Neben ihm gibt es ein kleines Fragezeichen. Gegen die Bayern durfte der defensiver ausgerichtete Jerome Gondorf beginnen, gegen Hoffenheim war es Tempomacher Florian Kainz. Da Werder in Berlin nicht abwarten, sondern endlich punkten will, dürfte Kainz den Vorzug erhalten.

Bleibt noch die Abteilung Attacke und die Frage: Was ist mit Neuzugang Ishak Belfodil? Der Algerier steht im Kader, dürfte zunächst aber auf der Bank Platz nehmen, um - je nach Spielstand - eine Option nach hinten heraus zu sein. Gleiches gilt für Rückkehrer Izet Hajrovic. Dass Nouri das in der vergangenen Saison bewährte Sturmduo Max Kruse/Fin Bartels schon nach zwei Spieltagen sprengt, ist unwahrscheinlich.

Auch interessant

Was denkst Du über den Artikel?

Nichts mehr verpassen

Kommentare