Vorschau aufs Spiel am Samstag

Die Aufstellung: So könnte Werder gegen Hertha BSC spielen

Berlin - SV Werder gastiert am Samstag (18.30 Uhr) beim Tabellendritten Hertha BSC. Ändert Werder-Coach Alexander Nouri seine Startelf? So sieht unsere vermutete Aufstellung aus.

Wahrscheinlich muss Nouri nur auf einer Position tauschen. Der erkrankte Kapitän Clemens Fritz, bei dem 2:1-Heimsieg gegen Ingolstadt gefehlt hatte, ist wieder an Bord. Dafür lag Zlatko Junuzovic die Woche über mit Grippe flach. Vielleicht schafft es der Österreicher, der immerhin am Abschlusstraining am Freitag teilnahm, in den Kader. In der Startelf wird aber wohl Fritz stehen.

Ansonsten hat Nouri keinen Grund, nach dem Sieg gegen Ingolstadt etwas zu ändern. Die Offensive mit Claudio Pizarro, Serge Gnabry, Max Kruse und Fin Bartels sind Werders Trumpfkarte, wollen und sollen sich weiter einspielen. Auch die Viererkette hinten ist erst mal gesetzt. Robert Bauer, der vor zwei Spielen Theodor Gebre Selassie verdrängt hatte, hat sich in der Startelf festgespielt. Verzichten muss der SV Werder weiterhin auf Sechser Florian Grillitsch.

Noch ein bisschen Statistik zum Spiel: Die Hanseaten kassierten in sechs Auswärtsspielen die Liga-Höchstzahl von 20 Gegentoren und punkteten in der Fremde nur mit zwei 2:2 in Darmstadt und Hamburg. Nationalspieler Serge Gnabry erzielte alle fünf Saisontore auswärts. Werder holte mit je zwei Toren (je einem von Fin Bartels) vier Punkte aus den letzten beiden Partien. In den letzten zwölf Spielen der Bremer trafen immer beide Klubs ins Netz. Werder-Oldie Claudio Pizarro ist der mit Abstand beste Werder-Schütze gegen Berlin. Er traf in seiner Karriere schon 14 Mal gegen Hertha.

Werder mit guter Bilanz in Berlin

Die aktuelle Form spricht am Samstag klar für die Berliner, die Bilanz gegen Werder aus den Vorjahren ist allerdings ernüchternd: Nur drei Siege in den letzten zwölf Heimspielen, keiner in den letzten vier Duellen - das ist Herthas Bilanz gegen die Bremer, die nur in einem der letzten 15 Auftritte in Berlin nicht ins Netz trafen. Die "alte Dame", die in den vergangenen zehn Heimspielen gegen Werder mindestens ein Tor schoss, gewann als einziges Team alle Liga-Heimaufgaben der Saison, und das jeweils mit mindestens zwei Treffern.

In den vergangenen vier Partien vor eigenem Publikum erzielten Vedad Ibisevic (5) und Salomon Kalou (3) acht der neun Berliner Tore. Der Hauptstadtklub holte zehn von zwölf möglichen Punkten in den letzten vier Begegnungen, verlor nur eine der letzten neun (0:1 in Hoffenheim am 30. Oktober) und weist mit 27 Zählern nach 13 Spielen die beste Ausbeute der Vereinsgeschichte auf. In den Partien der Herthaner gab es mit sechs die meisten Platzverweise.
han/dpa

Rubriklistenbild: © Screenshot/linupbuilder.com

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