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Theodor Gebre Selassie ist eher am Ball als Giulio Donati.

Vor dem 34. Spieltag

Werder sieht in Mainz gut aus - die Fakten zum letzten Saisonspiel

Bremen/Mainz - Das letzte Pflichtspiel der Saison steht an: Am Samstag (15.30 Uhr) ist der SV Werder beim 1. FSV Mainz 05 zu Gast. Die wichtigsten Fakten zum Bundesliga-Spiel.

1. Schluss mit dem Zittern: Von wegen Abstiegskracher am letzten Spieltag! Werder ist bereits seit dem 32. Spieltag gerettet, die Mainzer haben am vergangenen Wochenende mit einem 2:1-Sieg bei Borussia Dortmund den Klassenerhalt perfekt gemacht. Beide Teams können am Samstag also frei aufspielen und den Saisonabschluss genießen.

2. Werder kann Mainz: Gegen keinen Club kassierten die Mainzer zu Hause mehr Niederlagen als die sieben gegen Bremen. Ihr einziger Sieg in den letzten zehn Heimspielen gegen Werder (3:0 am 12. April 2014) wurde von einem frühen Eigentor des damaligen Werder-Stürmers Nils Petersen eingeleitet.

3. Sieglose Bremer: Gewinnt Werder noch einmal zum Saisonabschluss? Seit der Vertragsverlängerung von Trainer Florian Kohfeldt (vor dem Hannover-Spiel) warten die Hanseaten auf einen Sieg. Von den fünf vergangenen Spielen holte Werder nur drei Remis – die aber immerhin gegen die Spitzenteams RB Leipzig, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen.

4. Mainz feiert auf Ibiza: Von den vergangenen sechs Bundesliga-Partien haben die Mainzer nur eines verloren (0:2 gegen FC Augsburg) - und seit dem 33. Spieltag ist klar: Mainz bleibt Erstligist. Daraufhin waren einige Profis nach Ibiza geflogen. Erst seit Donnerstag bereitet sich das Team von Trainer Sandro Schwarz auf das letzte Saisonspiel gegen Werder vor.

5. Nicht schon wieder! Das Hinspiel gegen die 05er endete für Werder mit einem Last-Mintue-Schock. Die Bremer führten zur Pause mit 2:0. Nach dem Anschlusstreffer durch Robin Quasion traf Fabian Frei in der vierten Minute der Nachspielzeit zum 2:2. Bereits im Rückspiel der Saison 2016/17 gab Werder den sicher geglaubten Sieg in letzter Sekunde aus der Hand. Beim Debüt von Trainer Alexander Nouri führten die Bremer lange mit 1:0 – und kassierten in den Schlussminuten noch zwei Gegentore. Den Knockout setzte Pablo de Blasis.

6. Goodbye, Captain! Letzte Woche der Abschied im Weserstadion, gegen Mainz 05 der endgültige Abgang: Zum allerletzten Mal spielt Zlatko Junuzovic am Samstag für den SV Werder, dann verlässt er den Club von der Weser. In 197 Spielen hat Junuzovic 22 Tore für die Bremer erzielt und 54 vorgelegt. Vielleicht kommt ja noch ein Scorerpunkt hinzu. Die Daumen sind gedrückt!

7. Die Fehlenden: Bei Werder fehlt Milos Veljkovic aufgrund einer Fußverletzung. Niklas Moisander, der die beiden vergangenen Spiele verpasste, kehrt nach überstandenen Oberschenkelproblemen ins Team zurück. Mainz muss auf Rene Adler (Knieverletzung), Niko Bungert (Muskelfaserriss), Danny Latza (Adduktorenprobleme) und Emil Berggreen (muskuläre Probleme) verzichten.

8. Spieler der Stunde: Der vorzeitige Mainzer Klassenerhalt kannte vor allem zwei Helden – Pablo de Blasis und Ridle Baku. Die beiden Offensivspieler waren an den letzten sechs von sieben Toren direkt beteiligt. De Blasis traf in den letzten fünf Spielen viermal, Baku zweimal in seinen ersten beiden Bundesliga-Spielen überhaupt.

9. Die Ehemaligen: Bei Mainz stehen mit Levin Öztunali, Leon Balogun, Gerrit Holtmann und Anthony Ujah gleich vier ehemalige Werder-Spieler unter Vertrag. Sportvorstand Rouven Schröder war außerdem von 2014 bis 2016 Sportdirektor beim SVW.

10. Endlich nicht mehr Schießbude! Als Werder-Fan hatte man sich schon dran gewöhnt. Bremen gehörte in der Vergangenheit stets zu den Schießbuden der Liga. In den letzten fünf Jahren kassierte Werder immer mindestens 64 Gegentore. Aktuell steht der Club bei 39 Gegentreffern. Weniger als 40 Gegentore gab es zuletzt in der Spielzeit 2005/06 (37).

(mit sid)

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