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Florian Kainz (li.) erzielte den Treffer zum 1:1-Ausgleich.

2:1-Sieg gegen Mainz 05

Einzelkritik: Kainz dreht noch mal richtig auf

Mainz - Werder Bremen hat das Saisonfinale beim FSV Mainz 05 mit 2:1 (1:1) gewonnen. Die Spieler in der Einzelkritik.

Jiri Pavlenka: Den perfekten Pavlenka gibt es eben doch nicht jedes Wochenende. Den ersten Gegentreffer muss er nicht verhindern, aber er kann das. Wirkte nicht so fokussiert wie sonst, viele Abstöße landeten im Aus. Note 3,5

Theodor Gebre Selassie: Als rechter Verteidiger irgendwie schon im Urlauber-Modus, da ging einiges schief. Wechselte in der 39. Minute für den verletzten Langkamp in die Innenverteidigung und agierte fortan wesentlich aufmerksamer. Auch vorne: Nach einer Ecke köpfte er ziemlich geschickt das 2:1 (79.). Danach hinten noch einen Tick stärker, um den Vorsprung zu verteidigen. Note 2

Sebastian Langkamp (bis 38.): Diesmal durfte der Rechtsfuß auch mal rechts innen verteidigen, das bekam ihm sichtlich besser. Hätte vielleicht vor dem 0:1 schneller rausrücken können. Musste noch vor der Pause mit einer Oberschenkelverletzung runter. Note 3,5

Marco Friedl: Rückte kurz vor Spielbeginn in die Startelf, weil Moisanders Muskel streikte. Konnte den Abwehrchef (natürlich) nicht ersetzen, leistete sich viele Fehler im Spielaufbau, lenkte die Hereingabe vor dem 0:1 unglücklich ab und hätte Öztunali beinahe das 2:1 geschenkt. Aber das Selbstbewusstsein litt offenbar nicht darunter, sein wuchtiger Fernschuss hätte fast das 2:1 gebracht (69.). Note 4,5

Ludwig Augustinsson: Der Linksverteidiger konzentrierte sich doch sehr auf die Defensive – vielleicht auch, um dem jungen Nebenmann Friedl zu helfen. Note 3,5

Philipp Bargfrede: Vor der Abwehr so unaufgeregt und aufmerksam wie so oft. Im Spiel nach vorne vielleicht etwas zu vorsichtig und deshalb ohne die wirklich öffnenden Pässe. Note 3

Maximilian Eggestein: Der Mittelfeldmann hatte noch mal sichtlich Lust, hing sich voll rein, erkämpfte viele Bälle und bereitete das 1:1 klasse vor. Musste nach dem Langkamp-Aus auf der rechten Abwehrseite aushelfen und machte das als Aushilfe richtig gut. Note 2,5

Fotostrecke: Werder gewinnt Saisonfinale bei Mainz 05

Werder Bremen gegen Mainz 05.
Werder Bremen gegen Mainz 05. © dpa
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Werder Bremen gegen Mainz 05. © gumzmedia
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Thomas Delaney: Seltsamer Auftritt des Dänen. Manchmal ging er etwas lustlos über den Platz, als wollte er sich für die WM schonen, dann lief er plötzlich heiß und schmiss sich ziemlich erfolgreich in die Zweikämpfe. Note 3,5

Milot Rashica (bis 68.): Bester Bremer – in den ersten zehn Minuten: viel Tempo, gute Dribblings, scharfe Hereingaben. Doch dann baute der Rechtsaußen auch ganz schnell wieder ab und war defensiv manchmal zu sorglos. Note 4

Florian Kainz (bis 84.): Hatte zunächst so seine Probleme auf der linken Seite, fand selten den richtigen Zeitpunkt zum Dribbling oder zum Abspiel. Aber dann: Die Eggestein-Hereingabe grätschte er gekonnt zum 1:1 über die Linie (23.). Danach viel mutiger mit einigen guten Aktionen und schließlich mit der Ecke, die das 2:1 brachte. Note 2

Max Kruse: Kapitän, weil Junuzovic nur auf der Bank saß. Und Kruse war in einem nicht mehr so wichtigen Spiel ein echtes Vorbild. Er ackerte, versuchte, sich und seine Kollegen in Szene zu setzen. An der Entstehung des 1:1 beteiligt. Nach der Pause verpasste er gleich zwei Mal nur ganz knapp das 2:1 (47./53.). Ihm fehlt im Moment einfach das Glück. Note 3

Jerome Gondorf (ab 38.): Übernahm Eggesteins Job als Achter, war dabei aber bei allem Einsatz nicht so prägend. Vor dem Tor zwei Mal nicht cool genug (59./70.). In der Schlussphase als Kämpfer sehr wichtig. Note 3,5

Johannes Eggestein (ab 68.): Kam für Rashica und agierte etwas weiter innen als der Außenstürmer. Die ganz großen Szenen blieben ihm versagt. Note -

Zlatko Junuzovic (ab 84.): Sein letzter echter Arbeitstag für Werder begann spät. Brachte den Vorsprung mit über die Zeit. Note -

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