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Werder-Torschütze zum 1:1 und Fan von Torhüter Jiri Pavlenka: Ludwig Augustinsson.

Stimmen zum 1:1 in Freiburg

Augustinsson: „Pavlas war heute unser Superman!“

Freiburg – Last-Minute-Remis für Werder in Freiburg. Die Stimmen zum 1:1 von Ludwig Augustinsson, Florian Kohfeldt, Max Kruse und Co..

Ludwig Augustinsson (Werder-Torschütze): „Wir haben das ganze Spiel über hart gearbeitet, wir haben uns ein paar Chancen erarbeitet, die wir nicht nutzen konnten und am Ende habe ich dann einfach nur versucht, zu riechen, wo der Ball hinkommt. Und dann habe ich gar nicht groß nachgedacht, sondern einfach nur versucht, das Tor zu treffen – ich war froh, dass der Ball reingegangen ist. Das war natürlich ein sehr wichtiger Moment, um am Ende den einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Ich denke schon, dass wir uns den Punkt verdient haben. Es war ein verrücktes Spiel. Und je länger wir kein Tor erzielt hatten, desto mehr haben wir es versucht und auch hinten ein bisschen mehr aufgemacht. Da konnten wir froh sein, Pavlas im Tor zu haben. Heute war er ein Superman und wir haben ihn wirklich gebraucht. Er hat einige wirklich wichtige Paraden gemacht, was uns am Ende den Punkt gesichert hat.

Florian Kohfeldt (Werder-Cheftrainer): „Das war ein spannendes Spiel mit Emotionen in beide Richtungen. Mit dem Ausgleich haben wir uns für sehr hohen Aufwand belohnt, auch wenn der Zeitpunkt glücklich war. Ein Punkt ist nicht der Maximalertrag, aber in Freiburg muss man damit zufrieden sein. Die drei Niederlagen haben uns nicht verunsichert, aber sie haben uns ein bisschen die Leichtigkeit genommen. Deshalb war der Punkt sehr wichtig.“

Der Spielbericht: Augustinsson verhindert das Schlimmste

Frank Baumann (Werder-Sportchef): „Ich glaube, dass es unterm Strich ein verdientes Unentschieden war. Das Spiel hatte verschiedene Phasen: Am Anfang ist Freiburg besser reingekommen, ohne jetzt die ganz großen Chancen zu haben. Die hatten wir dann nach einer halben Stunde vor dem 1:0 und kriegen dann ein sehr unglückliches Gegentor aus meiner Sicht. Zweite Halbzeit ging es hin und her, wir haben dann bessere Phasen gehabt. Zum Schluss hat Freiburg aber noch mal Riesendinger gehabt, da hat Pavlas uns auch im Spiel gehalten mit einer überragenden Leistung. Und ja, zum Schluss ist dann natürlich ein bisschen Glück dabei, wobei wir auch vorher schon einige Chancen hatten, wo Schwolow dann im Gegenzug ähnlich gut gehalten hat.

Max Kruse (Werder-Kapitän): „Ich glaube, wir haben sehr gut ins Spiel gefunden. Wir hatten hundertprozentige Torchancen über das ganze Spiel verteilt.Wir haben es leider nicht geschafft, in der ersten Halbzeit oder über weite Strecken des Spiels Tore zu machen.  Wir kriegen dann einen bitteren Elfmeter gegen uns kurz vor der Halbzeit. Aber dieses Mal haben wir uns vorgenommen, nach der Halbzeit offensiv rauszukommen, frisch rauszukommen, aufmerksam rauszukommen – und wir haben über 90 Minuten ein gutes Spiel gemacht, leider uns erst in der letzten Minute belohnt. In Freiburg ist es nicht ganz so einfach zu bestehen. Das wissen wir alle, aber heute hatten wir die Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen und deswegen ärgern wir uns. Wir haben jetzt aber 18 Punkte, wir sind drei Punkte hinter Bayern. Wir sind in der Hinsicht ganz gut aufgestellt.  Heute haben wir einen Punkt geholt und nächste Woche gegen Bayern wollen wir es wieder offensiv angehen und das Spiel gewinnen.

Die Einzelkritik: Ohne Pavlenka wäre Werder untergegangen

Niklas Moisander (Werder-Abwehrchef): „Das war ein verrücktes Spiel, sehr intensiv. Wir wussten, dass es nicht einfach wird. Zum Glück haben wir am Ende noch den Ausgleich geschafft.“

Johannes Eggestein (Werder-Spieler): „Erstmal bin ich jetzt sehr glücklich darüber, meinen ersten Startelfeinsatz gehabt zu haben. Es war ein schönes Gefühl. Es war auch ein sehr schwieriges Spiel, wir sind unglücklich mit 0:1 in Rückstand geraten durch einen Handelfmeter. Dadurch ist es natürlich hier schwer, ein kleiner Platz und dann kontern die dich halt gut aus. Ich glaube aber, wir haben uns viele Chancen rausgespielt und dann am Ende dann auch gewissermaßen verdient das 1:1 noch gemacht.“

Christian Günter (Freiburg-Kapitän): „Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, haben uns Chancen herausgearbeitet. Und es ist bitter, dass wir am Ende noch das 1:1 kriegen. Wir haben am Ende tiefer gestanden, weil wir das ganze Spiel über vorne angelaufen sind. Und am Ende haben dann ein Stück weit die Kräfte nachgelassen. Aber wir hatten die Chancen zum 2:0 und die müssen wir einfach nutzen. Dann ist es natürlich bitter, dass wir das 1:1 noch kriegen. Im Prinzip laufen wir viermal allein auf den Torwart zu, da müssen wir halt einen machen.

*Mit Material von „Sky“ und „Werder.de“

Fotostrecke: Waldschmidts Elfmeter und Augustinssons Last-Minute-Tor

Werder Bremen gegen den SC Freiburg
Werder Bremen gegen den SC Freiburg © dpa
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