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Florian Bruns hat weiter ein gutes Verhältnis zu Werder Bremen.

Freiburgs Co-Trainer vor dem Wiedersehen

Bruns: Werder mit „Wut im Bauch“

Freiburg - Fast auf den Tag genau anderthalb Jahre ist es her, dass diese Meldung die Runde machte: Florian Bruns muss den Trainerstab von Werder Bremen verlassen.

Der damalige Chefcoach Alexander Nouri glaubte, keine Verwendung mehr für seinen Co-Trainer zu haben. Bruns wechselte daraufhin zum SC Freiburg, einen seiner Ex-Clubs, und assistiert nun Christian Streich. Auch Nouri ist bei Werder längst Geschichte. An der Seitenlinie hat inzwischen Florian Kohfeldt das Sagen - ein Mann, den Bruns gut leiden kann. „Ich mag Flo Kohfeldt als Typ und Trainer sehr gerne“, sagt Bruns im Interview auf der Vereinshomepage der Freiburger.

Werder für Bruns „eine wirklich tolle Zeit“

Überhaupt ist Bruns gut auf Werder zu sprechen - trotz seines unfreiwilligen Abgangs vor 18 Monaten. „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es ein Spiel wie jedes andere ist. Es ist toll, auf einen Verein zu treffen, bei dem ich vier Jahre lang eine wirklich tolle Zeit hatte“, sagt der 39-Jährige, der sich aufs Wiedersehen mit vielen Bekannten freut. „Generell habe ich noch zu einigen Spielern Kontakt und ein gutes Verhältnis. Allerdings nicht in dieser Woche.“ Bruns schmunzelt: „Nach uns darf Bremen ja auch sehr gerne wieder alle Spiele gewinnen. Nur eben jetzt am Sonntag nicht so gerne.“

Davon, dass Werder zuletzt drei Bundesliga-Spiele in Folge verloren hat, will sich Bruns nicht blenden lassen. „Bei Werder ist man hundertprozentig unzufrieden, da hat man sich sicherlich zuletzt mehr Punkte erhofft. Die werden mit großer Konzentration und vielleicht sogar mit ein bisschen Wut im Bauch alles versuchen, um die drei Punkte mit nach Bremen zu nehmen.“

(han)

Florian Bruns: Seine Karriere in Bildern

Florian Bruns war bis Ende der Saison 2016/2017 Co-Trainer an der Seite von Werder-Chefcoach Alexander Nouri. Bruns&#39 fußballerische Laufbahn im Herrenbereich begann beim VfB Oldenburg – in der Heimatstadt des 37-Jährigen.
Florian Bruns war bis Ende der Saison 2016/2017 Co-Trainer an der Seite von Werder-Chefcoach Alexander Nouri. Bruns' fußballerische Laufbahn im Herrenbereich begann beim VfB Oldenburg – in der Heimatstadt des 37-Jährigen. © gumzmedia
Florian Bruns
Nach mehreren Jahren Aufenthalt in der Heimat, wagte Bruns 1999 den Sprung von der dritten in die erste Liga – zum SC Freiburg. Dort sammelte er unter Trainer Volker Finke erstmals Erfahrungen in der Bundesliga. © imago
Florian Bruns
Von 2003 bis 2004 legte Bruns einen kurzen Zwischenstopp bei Union Berlin hin. Bei den „Eisernen“ bestritt der Mittelfeldakteur 45 Zweitligaspiele. © imago
Florian Bruns
Es folgte der Wechsel zu Alemannia Aachen. Dort verbrachte der gebürtige Oldenburger zwei weitere Spielzeiten. © imago
Florian Bruns
Ab der Saison 2007/08 spielte Bruns im Dress vom FC St. Pauli, wo er sich zu einer festen Größe entwickelte. © nordphoto
Florian Bruns
Mit St. Pauli gelang Bruns der Aufstieg in die Bundesliga. Jedoch ging es nach nur einer Spielzeit direkt zurück in Liga zwei. © nordphoto
Florian Bruns
"You'll never walk alone": Nach sieben treuen Jahren bei den "Kiezkickern" nahmen die Pauli-Anhänger Abschied vom Mittelfeldallrounder. © imago
Florian Bruns
Seine Karriere als aktiver Fußballprofi beendete Bruns in Bremen, wo er zwei Jahre das Trikot der U23 trug. © nordphoto
Nach dem Karriereende 2015 wechselte er direkt in den Trainerstab der U23, wurde Assistent von Cheftrainer Alexander Nouri. Als der im September 2016 zu den Profis befördert wurde, ging Bruns mit.
Nach dem Karriereende 2015 wechselte er direkt in den Trainerstab der U23, wurde Assistent von Cheftrainer Alexander Nouri. Als der im September 2016 zu den Profis befördert wurde, ging Bruns mit. © gumzmedia
Mit Ende der Saison 2016/2017 musste Bruns seinen Posten räumen. Nouri wollte den Trainerstab verkleinern, mehr Aufgaben selbst übernehmen. Für Bruns war kein Platz mehr.
Mit Ende der Saison 2016/2017 musste Bruns seinen Posten räumen. Nouri wollte den Trainerstab verkleinern, mehr Aufgaben selbst übernehmen. Für Bruns war kein Platz mehr. © gumzmedia
Werder bot dem Ex-Profi einen anderen Posten im Verein an, doch der lehnte ab. Stattdessen kehrt Bruns zum SC Freiburg zurück und wird Co-Trainer von Christian Streich.
Werder bot dem Ex-Profi einen anderen Posten im Verein an, doch der lehnte ab. Stattdessen kehrt Bruns zum SC Freiburg zurück und wird Co-Trainer von Christian Streich. © gumzmedia

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