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Adi Hütter war im Herbst 2017 ein ganz heißer Trainer-Kandidat bei Werder Bremen. Doch der Coach blieb zunächst bei Young Boys Bern.

Vom Wunschkandidaten zum Gegner

Als Adi Hütter Werder einen Korb gab

Frank Baumann reiste sogar extra in die Schweiz, genauer: nach Bern. Das Ziel seiner Reise: Überzeugungsarbeit leisten. Schließlich wollte Werders Sportchef diesen Trainer liebend gerne unter Vertrag nehmen.

Bei der Suche nach einem Nachfolger für den im Oktober 2017 entlassenen Alexander Nouri war er der ausgemachte Wunschkandidat. Es war ein Plan, der am Ende scheiterte, denn Adi Hütter, 48 Jahre alt, Österreicher, gab den Bremern einen Korb. Er wollte seinen damaligen Verein, die Young Boys Bern, nicht mitten in der Saison verlassen, verlängerte stattdessen wenig später seinen Vertrag – und führte die Mannschaft zur ersten Meisterschaft seit 32 Jahren.

Während Werder Florian Kohfeldt fest als Cheftrainer installiert hatte, zog es Hütter im Sommer doch noch nach Deutschland: zu Eintracht Frankfurt. Inzwischen ist klar: Sowohl für den SVW als auch für die SGE hätte es deutlich schlechter laufen können. Beide Teams spielen guten Fußball und haben gute Chancen aufs internationale Geschäft.

(dco)

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