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Theodor Gebre Selassie zeigte gegen Hertha BSC eine doppelt starke Leistung: defensiv und offensiv.

Werder in Noten

Einzelkritik: Gebre Selassie bester Bremer

Bremen - Werder zeigte beim 3:1 gegen Hertha BSC die bisher beste Saisonleistung. Das spiegelt sich auch in den Noten wider. Die Spieler in der Einzelkritik.

Jiri Pavlenka: Normalerweise lässt sich der Tscheche nicht so leicht überrumpeln wie bei Herthas Anschlusstor von Dilrosun (53.). Hatte sonst keine Chance, seine gute Seite zu zeigen. Note 4,5

Theodor Gebre Selassie: Kompromisslos auf der rechten Abwehrseite, eroberte einige Bälle und machte dann auch Dampf nach vorne. Hatte beim 1:0 seinen Körper mit im Spiel und provozierte mit großem Einsatz den Elfmeter zum 3:1 – als rechter Verteidiger wohlgemerkt. Note 1,5

Milos Veljkovic: Hinten und auch vorne mit Köpfchen. Hatte wahrlich keinen leichten Job gegen den giftigen Ibisevic, machte es aber insgesamt gut. Stark, wie er die Sahin-Ecke zum 2:0 einköpfte. Versuchte vergeblich, mit großem Einsatz das 2:1 zu verhindern. Note 2

Niklas Moisander: Dank Sahin im Spielaufbau entlastet – und das machte ihn fast noch angriffsfreudiger. Im Abwehrzentrum hatte er meistens alles im Griff. Note 2,5

Ludwig Augustinsson: Auf ihn war auf der linken Abwehrseite fast immer Verlass. Schaltete auch in den Vorwärtsgang, dabei aber nicht ganz so auffällig. Note 3

Nuri Sahin (bis 61.): Kein Abräumer, sondern ein Dirigent vor der Abwehr. Für seine raffinierte Spielweise gab es beim Startelf-Debüt zwischendurch sogar Szenenapplaus für den Neuzugang. Sehr stark im Spielaufbau. Sein Freistoß leitete das 1:0 ein, seine Ecke köpfte Veljkovic zum 2:0 ein. Musste aus taktischen Gründen nach gut einer Stunde runter. Note 2

Maximilian Eggestein: Nach zwei Fernschuss-Toren probierte er es gleich wieder aus der Distanz – diesmal ohne Glück (5.). Sehr engagiert, riskierte auch Solo-Läufe. Insgesamt nicht so prägend wie viele seiner Kollegen an diesem Abend. Note 3

Davy Klaassen: Der Holländer hatte eine unglaubliche Präsenz – auch körperlich. Gewann über 70 Prozent seiner Zweikämpfe, das ist richtig stark. Viele clevere Pässe, die Werders Spiel immer wieder in Fluss brachten. Nur vor dem Tor glücklos. Note 2

Max Kruse (bis 89.): Der Kapitän wechselte sich mit Osako auf der Zehn und im Sturm ab. Mit vielen klugen Ideen – und eiskalt vom Elfmeterpunkt zum 3:1 (65.). Note 2

Yuya Osako: Das Wechselspiel mit Kruse klappte gut. Der Japaner überzeugte mit großer Ballsicherheit, setzte seine Nebenleute immer mal wieder gut in Szene. Note 2,5

Fotostrecke: So tanzte sich Werder zum ersten Heimsieg

Werder Bremen gegen Hertha BSC.
Werder Bremen gegen Hertha BSC. © gumzmedia
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Martin Harnik (bis 74.): So vollstreckt ein Torjäger. Als die Chance schon vorbei schien, war er noch da und machte geschickt das 1:0 (11.). Als zweite Spitze viel unterwegs, Anspielstation im Strafraum und Ballverteiler. Note 2,5

Philipp Bargfrede (61.): Sollte das Zentrum gegen stärker werdende Berliner wieder dicht machen und rückte dafür zwischen die Innenverteidiger. Auftrag erfüllt! Note -

Florian Kainz (ab 74.): Nach seinem tollen Spiel beim 3:2-Sieg in Augsburg überraschend nur Ersatz. Note -

Johannes Eggestein (ab 89.): Durfte noch auf dem Platz mitfeiern. Note -

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