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Bayern-Trainer Niko Kovac nimmt Werder Bremen „sehr ernst“.

Vor Kracher-Doppelpack

Bayern-Trainer Kovac mit Respekt vor Werder - Hummels und James fraglich

München - Zwei Spiele in fünf Tagen zwischen zwei der derzeit formstärksten deutschen Mannschaften. Werder Bremen ist heiß auf den Kracher-Doppelpack gegen den FC Bayern München. Und auch für den Rekordmeister ist das zumindest eine „besondere Situation“, sagte Bayern-Trainer Niko Kovac bei der Pressekonferenz am Donnerstag.

Vor dem DFB-Pokal-Halbfinale am Mittwoch in Bremen trifft der Bundesliga-Tabellenführer am Samstag in der heimischen Allianz-Arena auf Werder, und allein auf diese erste Aufgabe legt Kovac seinen Fokus. Denn vor Werder hat er Respekt: „Bremen ist ein Gegner, der gut in Form ist und den wir sehr ernst nehmen.“

Kovac will einen Punktverlust unbedingt vermeiden. Einerseits, weil Borussia Dortmund den Bayern weiter auf den Fersen ist. Andererseits, weil Ostern vor der Tür steht. „Ich würde mir wünschen, dass unsere Jungs am Wochenende erfolgreich sind, so dass ich nicht nur mir, sondern auch den Jungs den Nachmittag oder vielleicht den Vormittag mit den Familien schenken kann“, erklärte Kovac. Für den gläubigen Christ ist Ostern „natürlich der schönste Feiertag, der größte Feiertag“.

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Verzichtet Kovac wegen Süle auf Hummels?

Möglicherweise verzichtet Kovac für das Bundesliga-Duell auf Innenverteidiger Mats Hummels. Nach seiner Zerrung fühle sich der Verteidiger zwar „soweit gut“, erklärte der Coach. „Sollte jedoch noch ein Restrisiko bestehen, wird er nicht spielen.“ Schließlich braucht er den Ex-Nationalspieler noch dringender am Mittwoch. Denn dann ist Niklas Süle gesperrt.

Auch James Rodriguez ist für das Spiel gegen Werder fraglich. Der Kolumbianer musste das Training am Donnerstag wegen Adduktorenproblemen vorzeitig beenden. Möglicherweise wieder dabei sein könnte Corentin Tolisso. Der Weltmeister war wegen eines Kreuzbandrisses monatelang ausgefallen. Arjen Robben (Aufbautraining) und Torwart Manuel Neuer (Muskelfaserriss) fallen definitiv aus.

(han/dpa)

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