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Fin Bartels feiert mit den Werder-Fans sein Bundesliga-Comeback im Weserstadion gegen Schalke 04.

Werder-Angreifer verletzt Schalker Caligiuri

Fin Bartels: Comeback mit Unglücksfall

Bremen – Als Milot Rashica in der 84. Minute das Feld verließ, wurde es laut im Bremer Weserstadion. Tausende Fans erhoben sich, klatschten Beifall, jubelten.

Doch obwohl sich Rashica diesen besonderen Moment der Fans mit zwei Toren beim 4:2-Sieg gegen Schalke 04 fraglos verdient hatte, galt er ihm nicht alleine. Denn auf den Mann, für den Rashica kurz vor Schluss weichen musste, hatten die Fans so lange gewartet. Fin Bartels feierte 454 Tage nach seinem Achillessehnenriss sein Bundesliga-Comeback. Es war ein Moment, in dem man die Gänsehaut hören konnte.

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Bartels nach Comeback: „Das war Gänsehaut pur für mich“

„Ich habe selten einen emotionaleren Moment im Fußball erlebt als heute“, freute sich Bartels nach dem Spiel. „Ich kann nur nochmal einen Riesendank an die Fans richten. Was das für ein Empfang war – das war Gänsehaut pur für mich.“ Seit seiner Verletzung im Dezember 2017 hatte Bartels für seine Rückkehr gearbeitet, sich durch die vielen Rückschläge während seiner Reha gequält. Jetzt ist er wieder da. „Deswegen habe ich den ganzen Mist zwischendurch gemacht, um wieder hier zu stehen: Freitagabend, Flutlicht, zu Hause, vor dieser Kulisse.“

Bittere Pointe für eigentlich so schönes Comeback

Werder-Trainer Florian Kohfeldt schenkte Bartels diesen besonderen Moment. Doch das Comeback blieb nicht ungetrübt, wurde von einem Unglücksfall begleitet. Denn gleich die erste Bartels-Aktion entpuppte sich später als eine mit offenbar schwerwiegenden Folgen. Bartels trat über den Ball und erwischte Daniel Caligiuri ganz übel am Unterschenkel. Der Schalker musste raus – es besteht der Verdacht auf Wadenbeinbruch. Es wäre eine ganz bittere Pointe für das eigentlich so schöne Comeback des Fin Bartels.

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Zeit, Rückkehr und Sieg zu feiern, hatte Bartels am Freitagabend übrigens nicht mehr. Am Samstag soll er schon wieder für die U23 im Regionalliga-Heimspiel gegen den VfB Oldenburg auflaufen (14 Uhr). „Ich muss weiter meine Fitness verbessern und Spielpraxis sammeln. Das geht am besten im Spiel“, erklärte Bartels und meinte mit einem Schmunzeln: „Ich gehe gleich ins Bett.“

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