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Doppeltorschütze Martin Harnik inmitten des Werder-Jubels.

Die Stimmen zum Pokal-Sieg gegen Flensburg

Harnik: „Ich würde jetzt gerne gegen den HSV spielen“

Lübeck – Werder Bremen hat sich in der zweiten Runde des DFB-Pokals souverän mit 5:1 gegen den Regionalligisten SC Weiche Flensburg durchgesetzt. Für Werder trafen Claudio Pizarro, Florian Kainz, Davy Klaassen und Martin Harnik doppelt. Die Stimmen zum Spiel von Harnik, Kainz Kohfeldt und Co..

Martin Harnik (Werder-Angreifer): „Es gibt schlimmere Tage... Es war ein Riesenvorteil für uns, hier in Lübeck zu spielen, es war ein gefühltes Heimspiel. Es war das erwartet schwere Spiel, Weiche stand sehr tief, war sehr aggressiv, hat gefühlt jedem Spieler in jedem Zweikampf noch einen mitgegeben. Aber wir haben bis auf das Gegentor nichts anbrennen lassen, waren sehr dominant. Ich würde jetzt gerne im Achtelfinale gegen den HSV spielen – am besten natürlich zu Hause."

Florian Kohfeldt (Werder-Cheftrainer): „Das war ein schweres Spiel, das wir souverän gewonnen haben. Gegen einen gut organisierten Gegner, war es nicht einfach, aber wir waren aufmerksam und konzentriert und haben unsere Aufgabe erfüllt.“

Florian Kainz (Werder-Angreifer): „Das war für mich persönlich ein sehr wichtiges Tor. Ich habe heute wieder versucht, die Abschlüsse zu suchen und der Mannschaft zu helfen. Ich freue mich natürlich über mein Tor, aber wichtiger war es natürlich, dass wir gewinnen – und das haben wir souverän gemacht. Bis auf das Gegentor haben wir nicht viel anbrennen lassen. Klar, mein Tor kam zur richtigen Zeit, aber wenn ich nicht getroffen hätte, dann wäre es später passiert. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass der Sieg in Gefahr ist. Ich bin sehr froh und erleichtert, dass wir das so souverän gemacht haben.

„Wir haben das Spiel gegen Leverkusen analysiert, die Fehler klar angesprochen, dann aber auch abgehakt. Wir haben die Sachen, die wir gegen Leverkusen nicht so gut gemacht haben, heute besser gemacht. Wir haben das Spiel sehr ernst genommen. Jetzt analysieren wir dieses Spiel und bereiten uns auf Mainz vor. Das ist das Gute, wenn du so eine heftige Niederlage erlebst, wenn es dann sofort weitergeht.“

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Frank Baumann (Werder-Sportchef): „Wir haben unsere Pflicht souverän erfüllt, wir waren von der ersten Minute an gut im Spiel. Wir hatten dann etwas Pech, dass der Ball zum 1:1 durchgerutscht ist. Aber darauf haben wir eine gute Reaktion gezeigt. Wir haben bis zum Schluss das Tempo hochgehalten und sind verdient in die nächste Runde eingezogen. Hier war es 90 Minuten laut, weil der Support der Werder-Fans richtig gut war, das war auch wieder außergewöhnlich.“

Davy Klaassen (stellvertretender Werder-Kapitän): „Kapitän zu sein, war eine große Ehre für mich. Es hatte aber keinen Einfluss auf meine Abläufe. Ich kenne meine Rolle in der Kabine.“

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