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Da war sicher viel Erleichterung dabei: Marco Friedl und Sebastian Langkamp bejubeln die Werder-Führung.

Ersatz-Innenverteidigung hat funktioniert

Langkamp und Friedl: Die Wiedergutmacher

Bremen - Die Messlatte lag auf der Markierung „Wiedergutmachung“, Sebastian Langkamp selbst hatte sie dort hingelegt. Einfach nur zu bestehen gegen Fortuna Düsseldorf, einfach nur zu gewinnen, das wäre ihm zu wenig gewesen.

Langkamp ging es darum, den schlechten Eindruck, den er und sein Kollege Marco Friedl beim 2:6 gegen Bayer Leverkusen gemacht hatten, wegzuwischen. „Da hatten wir einen rabenschwarzen Tag erwischt“, sagte Friedl. Zu seiner und zu Langkamps Zufriedenheit kam kein weiterer dieser Tage hinzu.

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Als Innenverteidiger-Duo hatten die Vertreter der abwesenden Niklas Moisander (Gelb-Rot Sperre) und Milos Veljkovic (Muskelfaserriss) einen guten Job gemacht gegen den Aufsteiger und Tabellenletzten. Rundum zufrieden war aber nur Friedl. Der 20 Jahre alte Österreicher, gegen Leverkusen noch als großer Unsicherheitsfaktor zur Pause ausgewechselt, blieb diesmal ohne Auffälligkeiten. „Kompliment an ihn. Er hat ein Klassespiel ohne Fehler gemacht“, urteilte Langkamp, der mit seiner eigenen Leistung weit weniger im Einklang war. Hauptgrund: der verschuldete Handelfmeter.

„Das darf mir nicht passieren. Der Arm gehört da oben einfach nicht hin. Nach einer Standardsituation ist das doppelt ärgerlich, weil ich meine Kopfballduelle normalerweise gewinne“, sagte der 1,90-Meter-Mann, der weitere „zwei, drei Dinger“ bei sich gesehen hatte, die ihm nicht gefielen. Ankläger und Angeklagter Langkamp spielte eine Doppelrolle. Wirklich dramatisch waren die „zwei, drei Dinger“ aber nicht gewesen. Weshalb die Frage, ob die Wiedergutmachung gelungen war, mit einem einem zaghaften Ja beantwortet werden kann.

Fotostrecke: So lief der Werder-Sieg gegen Düsseldorf

Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf
Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf © gumzmedia
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Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf © dpa
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Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf © dpa
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Coach Florian Kohfeldt lobte sein Abwehrzentrum zwar nicht über den grünen Klee, attestierte Friedl und Langkamp aber, „sehr kontrolliert“ gespielt zu haben. Und darauf sei es auch angekommen: „Sie hatten viel Wiese vor sich, wenn sie den Ball hatten. Aber sie haben sich nicht ins Risiko locken lassen. Außerdem war klar formuliert, dass sie mit Kopf spielen sollten, um Lukebakio abzusichern.“ 

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Bis auf wenige Momente im Spiel funktionierte das, und Kohfeldt kann sich nun Gedanken machen, ob er Langkamp oder Friedl am Samstag bei Borussia Dortmund an die Seite des dann wieder spielberechtigten Moisander stellen wird. Von der Position her müsste es Langkamp sein, aber, so der 30-Jährige lachend: „Vielleicht spielen wir ja auch alle. Wir werden defensiv bestimmt gut zu tun bekommen.“ Sicher mehr als gegen Düsseldorf.

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