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Martin Harnik vergab im Spiel gegen Hannover 96 einige gute Chancen.

Werder-Sieg gegen Hannover

Harnik: Ein Kunststück und zwei Fehlschüsse

Hannover - Keine Frage: Diese Weiterleitung des Balles mit der Hacke wäre ein Tor wert gewesen. Weil aber 96-Keeper Michael Esser noch die Finger an den Ball gebracht hatte, blieb Martin Harnik der Treffer verwehrt.

Immerhin bekam er den Assist gutgeschrieben, weil Esser den Ball nicht festhielt und Milot Rashica zum Tor des Tages für Werder Bremen abstaubte. Man könnte glauben, dass es Harnik sogar ganz recht war, immerhin war es auf diese Weise nicht er, der den Ex-Club weiter Richtung Liga zwei gestoßen hatte. Aber weit gefehlt. Ex-Club hin oder her – „ich hätte gerne getroffen“, meinte Harnik, der von 2016 bis 2018 für „96“ gespielt hatte.

Harnik ist mit seiner Leistung „ganz zufrieden“

Möglichkeiten hatte er genug. Vor und nach dem Hackentrick kam er zweimal frei zum Abschluss, scheiterte aber jeweils. „Es waren unplatzierte Schüsse. Aber letztlich stand ich immer da, wo ich stehen musste“, analysierte der 31-Jährige die Szenen, die Teil des großen Bremer Scheibenschießens waren, und grämte sich allenfalls im Ansatz: „Ich war mit meiner Leistung ganz zufrieden. Der Einsatz stimmt bei mir immer. Jetzt müssen nur noch die Tore dazukommen.“

Und zwar gegen andere Gegner als 96 - den Ex-Kollegen wünschte der Stürmer noch, „dass sie die Kurve kriegen und die Klasse halten“. Dann schüttelte er an alter Wirkungsstätte noch viele Hände, ehe es zurückging nach Bremen.

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