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Max Kruse (l.) und Nils Petersen sind gleichermaßen Hoffnungsträger wie Lebensversicherung bei Werder Bremen respektive dem SC Freiburg.

Werder Bremen gegen SC Freiburg

Kruse und Petersen: Die Hoffnungsträger im Vergleich

Bremen - Es ist inzwischen sechs Jahre her, da gelang Max Kruse der große Durchbruch in der Bundesliga. Für den SC Freiburg schoss er in 34 Ligaspielen elf Tore - kein Wunder also, dass sich Werders bester Angreifer besonders auf das Duell mit seiner Vergangenheit freut.

Am Samstag treten die Bremer um 15.30 Uhr beim Tabellenzwölften an, den sie mit einem Sieg überholen können. „Wir wissen, dass wir die Chance haben, weitere Big Points nachzulegen“, sagte Kruse im „Volkswagen-Talk“. „Aber wir wissen auch, dass Freiburg eine hervorragende Saison spielt.“ Großen Anteil daran trägt Nils Petersen, der am Samstag auf seinen Ex-Club Werder trifft. Kruse und Petersen - zwei Spieler, die sich derzeit in Topform befinden und auf denen deshalb große Hoffnungen ruhen.

An den vergangenen beiden Spieltagen hat es nicht geklappt. Gegen Hannover (1:2) und Leverkusen (0:0) blieb Petersen jeweils ohne Tor. Seine glänzende Statistik trübt das aber nicht. Acht Treffer hat der 29-jährige Mittelstürmer in den vergangenen acht Partien erzielt. Insgesamt bringt es der Freiburger Kapitän, der von 2012 bis 2015 bei Werder unter Vertrag stand, auf zehn Saisontore.

Ohne Nils Petersen wäre der SC Freiburg wohl Letzter

Kruse kann da nicht ganz mithalten, sein Konto weist erst fünf Treffer aus. Anders als Petersen in Freiburg gibt er bei Werder nicht den klassischen Stürmer. Kruse ist von Trainer Florian Kohfeldt auf dem Platz mit allen Freiheiten ausgestattet, lässt sich oft weit zurückfallen und glänzt auch als Vorbereiter. Fünf Tore hat er schon aufgelegt, Petersen eins. Auch die Pass-Statistik macht den Unterschied zwischen beiden Spielertypen deutlich: Während Kruse bisher 722 Pässe gespielt hat (davon kamen 81,7 Prozent an), bringt es Petersen nur auf 361 (Quote: 63,2 Prozent).

Freiburgs Trainer Christian Streich hat während der Pressekonferenz vor dem Duell gegen die Bremer einen Satz gesagt, dem viel Beachtung geschenkt wurde. Der 52-Jährige lobte Werder als „gute Bundesliga-Mannschaft, die top drauf ist“, schränkte dann aber entscheidend ein: „Ohne Max wäre sie Durchschnitt.“ Das lässt sich noch drastischer auf Petersen übertragen. Ohne die zehn Saisontore des Angreifers hätte Freiburg 13 Punkte weniger auf dem Konto und wäre Letzter.

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