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Maximilian Eggestein hadert mit Werders Chancenverwertung.

Stimmen zur Werder-Niederlage beim VfB

Eggestein: „Unsere Chancenverwertung war zu schlecht“

Stuttgart – Werder verliert in Unterzahl mit 1:2 beim VfB Stuttgart. Die Stimmen zum Spiel von Maximilian Eggestein, Max Kruse, Davy Klaassen und Co..

Maximilian Eggestein (Werder-Mittelfeldspieler): „Wir wissen, woran es gelegen hat. Unsere Chancenverwertung war zu schlecht, die Gegentore sind zu einfach gefallen. Trotzdem hätten wir hier heute mehr verdient gehabt.“

Florian Kohfeldt (Werder-Cheftrainer): „Über das Ergebnis bin ich extremst enttäuscht. Auf unser Spiel bin ich aber sehr stolz. Wirklich stolz. Wir haben über 90 Minuten nach vorne gespielt, waren die bessere Mannschaft und haben auch in Unterzahl den Ball nicht nach vorne gekloppt, sondern haben uns Chancen herausgespielt. Trotz des Resultats war das Spiel für unsere Gesamtentwicklung sehr wichtig. Mit dieser Art des Fußballs kann sich, glaube ich, jeder identifizieren."

Davy Klaassen (Werder-Neuzugang): „Dieser Niederlage ist sehr bitter, weil wir auch mit einem Mann weniger klar besser waren und das Spiel diktiert haben. Das habe ich so auch noch nicht häufig erlebt. Am Ende war es natürlich enttäuschend für uns. Wir haben gut gespielt, hätten mehr verdient gehabt. Wir haben zweimal den Pfosten getroffen und hatten acht, neun Chancen. Ich glaube, dass alle gesehen haben, dass wir die bessere Mannschaft waren."

Max Kruse (Werder-Kapitän): „Ich habe uns selten spielerisch und kämpferisch so stark gesehen. Wir haben das Spiel über weite Strecken dominiert, aber müssen uns vorwerfen lassen, die Chancen nicht gemacht zu haben.“

Nuri Sahin (Werder-Neuzugang): „Das ist ein Spiel, was man nicht verlieren darf – auch mit zehn Mann. In Sachen Fußball und Konsequenz gab es heute nur eine Mannschaft. Leider haben wir es in Unterzahl nicht mehr geschafft."

Frank Baumann (Werder-Sportchef): „Natürlich ärgern wir uns, aber wir sind auch stolz, zum Ende der Englischen Woche in Unterzahl solch eine Leistung abgeliefert zu haben. Das Team hat verinnerlicht, worum es geht. Trotz der Niederlage sind wir auf einem guten Weg.“

Michael Reschke (Sport-Vorstand VfB Stuttgart): „Riesenkompliment an Werder Bremen. Was die hier mit zehn Mann abgerissen haben, ist schon außergewöhnlich. Man muss schon sagen, dass der Sieg glücklich war. Wobei man auch sagen muss, dass wir zum Ende hin Abschlussschwäche gezeigt haben und es somit nochmal unnötig spannend gemacht haben. Ein fantastisches Fußballspiel für die Zuschauer!

Gonzalo Castro (VfB-Profi): „Wir sind einfach froh, hier den Dreier mitgenommen zu haben. Bremen ist eine unangenehme Mannschaft. In Überzahl mussten wir eigentlich das Spiel mehr beherrschen. Am Ende haben wir bestimmt fünf klare Chancen. Davon müssen wir auch einen machen, damit sich das Spiel beruhigt. So kommen wir dann leider noch ins Schwimmen. Dann kommen mit Harnik und Pizarro zwei starke Spieler rein und man hofft nur, dass der Schiri abpfeift.“

Mit Material von Sky und Werder.de

Fotostrecke: Verrücktes Werder-Spiel in Stuttgart

Ein freundlicher Handschlag unter Trainern: Tayfun Korkut und Florian Kohfeldt vor der Partie.
Ein freundlicher Handschlag unter Trainern: Tayfun Korkut und Florian Kohfeldt vor der Partie. © Gumz
In der 9. Minute flankt Kruse von links in den Stuttgarter Strafraum, Osako bringt die Pille im Sprung aus zehn Metern gut aufs Tor - Zieler faustet die Kugel weg.
In der 9. Minute flankt Kruse von links in den Stuttgarter Strafraum, Osako bringt die Pille im Sprung aus zehn Metern gut aufs Tor - Zieler faustet die Kugel weg. © Gumz
Eine Minute später verliert Veljkovic den Ball an Daidavi und reißt den Stuttgarter dann um - Gelb.
Eine Minute später verliert Veljkovic den Ball an Daidavi und reißt den Stuttgarter dann um - Gelb. © imago
Dem ist nichts hinzuzufügen!
Dem ist nichts hinzuzufügen! © Gumz
Was für ein Ball von Didavi in die Gasse auf Donis. Der Angreifer eilt Veljkovic davon, geht am herauseilenden Pavlenka vorbei und vollendet ins leere Tor.
Was für ein Ball von Didavi in die Gasse auf Donis. Der Angreifer eilt Veljkovic davon, geht am herauseilenden Pavlenka vorbei und vollendet ins leere Tor. © imago
Ganz glücklich sieht Werder-Keeper Pavlenka nicht aus, wenn er rauskommt, muss er eigentlich auch den Ball kriegen.
Ganz glücklich sieht Werder-Keeper Pavlenka nicht aus, wenn er rauskommt, muss er eigentlich auch den Ball kriegen. © imago
Gelb-Rot in der 36. Minute: Didavi geht an Veljkovic vorbei und wird dann kurz vor dem Strafraum von dem Bremer zu Boden gerissen. So darf er natürlich nicht hingehen, wenn er schon Gelb hat. Konsequenz: Werder nur noch zu zehnt.
Gelb-Rot in der 36. Minute: Didavi geht an Veljkovic vorbei und wird dann kurz vor dem Strafraum von dem Bremer zu Boden gerissen. So darf er natürlich nicht hingehen, wenn er schon Gelb hat. Konsequenz: Werder nur noch zu zehnt. © imago
Trost von Coach Kohfeldt.
Trost von Coach Kohfeldt. © imago
Gebre Selassie im Duell mit Mario Gomez.
Gebre Selassie im Duell mit Mario Gomez. © imago
Max Kruse im Duell mit Timo Baumgartl.
Max Kruse im Duell mit Timo Baumgartl. © imago
68. Minute: Der Ausgleich - und was für ein kurioser! Sosa macht einen Einwurf auf Keeper Zieler, der lässt den Ball durchrutschen, berührt ihn aber leicht - das Leder trudelt ins eigene Tor.
68. Minute: Der Ausgleich - und was für ein kurioser! Sosa macht einen Einwurf auf Keeper Zieler, der lässt den Ball durchrutschen, berührt ihn aber leicht - das Leder trudelt ins eigene Tor. © imago
Hätte Zieler den Ball nicht mehr berührt, dann hätte der Treffer nicht gezählt. So ist die Freude bei Pizarro und Kruse groß. Zumindest bis zur...
Hätte Zieler den Ball nicht mehr berührt, dann hätte der Treffer nicht gezählt. So ist die Freude bei Pizarro und Kruse groß. Zumindest bis zur... © Gumz
...bis zur 75. Minute Castro trifft trocken ins linke Eck vom Bremer Tor.
...bis zur 75. Minute Castro trifft trocken ins linke Eck vom Bremer Tor. © imago
Gebre Selassie im Duell mit Erik Thommy.
Gebre Selassie im Duell mit Erik Thommy. © imago
Zufrieden sieht anders aus: Werder-Coach Florian Kohfeldt nach der Niederlage.
Zufrieden sieht anders aus: Werder-Coach Florian Kohfeldt nach der Niederlage. © imago

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