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Michael Gregoritsch traf vergangenes Wochenende doppelt gegen Hannover 96. Am Samstag will er gegen Lieblingsgegner Werder Bremen nachlegen.

Viel Respekt vor Augsburger Stürmer

Gregoritsch, der Werder-Schreck

Augsburg/Bremen - Der Austausch von Höflichkeiten zwischen den Clubs ist vor einem Bundesliga-Spiel fast schon Standard. Da lobt der Trainer dieses Teams den Star jener Mannschaft – und natürlich umgekehrt.

Das ist auch zwischen dem FC Augsburg und Werder Bremen nicht anders. Während FCA-Coach Manuel Baum Werder-Stürmer Max Kruse mit respektvollen Worten übergießt („Wir können keinen Spieler 90 Minuten lang auf ihn ansetzen, sondern müssen ihn bearbeiten und dürfen ihn nicht ins Spiel kommen lassen“), spricht Bremens Trainer Florian Kohfeldt anerkennend über Michael Gregoritsch. Das hat jedoch mehr Gründe als die bislang elf Saisontore des Österreichers. Denn Gregoritsch trifft ganz besonders gerne gegen den SV Werder.

Fünfmal hat der 23-Jährige gegen die Bremer gespielt und dabei vier Tore erzielt – plus der Doppelpack für Augsburg beim 3:0 im Hinspiel. Macht in der Summer also sechs Treffer. Beachtlich, beachtlich. Gregoritsch, der Werder-Schreck? Kann man so sagen.

Florian Kohfeldt ist jedenfalls ehrlich beeindruckt, denkt sogar daran, den FCA-Torjäger in Manndeckung zu nehmen. „Er hat unheimlich gute Bewegungen im Strafraum. Er weiß sich unheimlich gut anzupassen an die Spielsituationen. In der Box müssen wir ihn wirklich sehr eng verteidigen, das geht dann wahrscheinlich am besten über eine Mannorientierung“, sagt der Werder-Coach.

Höchster Respekt vor Gregoritsch

Höchster Respekt also für einen Spieler, den der Hamburger SV vor der Saison hat ziehen lassen und der nun – neben dem aktuell noch verletzten Isländer Alfred Finnbogason (ebenfalls elf Saisontore) – großen Anteil daran hat, dass Augsburg eine sorgenfreie Saison erlebt. „Unberechenbar“ sei Gregoritsch, sagt Kohfeldt noch.

Manuel Baum verlor über Max Kruse nicht ganz so viele Worte. Vielleicht auch, weil der Bremer nicht der ganz große Augsburg-Schreck ist. Von zehn Bundesliga-Duellen mit den bayerischen Schwaben gewann Kruse nur eins, verlor aber sechs. Tore? „Nur“ drei.

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