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Stefanos Kapino wurde gegen Freiburg ins kalte Wasser geworfen - und machte seine Sache prima.

Werder-Debüt gegen Freiburg

Kapino, der eiskalte Ersatzmann

Bremen - Als hätte er nie etwas anderes gemacht. Als würde er regelmäßig im Weserstadion zwischen den Pfosten stehen. Und als wäre das alles überhaupt kein Problem.

Stefanos Kapino ist bei Werders 2:1-Heimsieg über den SC Freiburg unverhofft zu seinem Pflichtspieldebüt im Bremer Trikot gekommen - und hat dabei einen starken Job gemacht. „Er hat gezeigt, dass er bereit ist“, sagte Mitspieler Davy Klaassen nach der Partie.

Weil Stammtorhüter Jiri Pavlenka wegen einer Oberschenkelverletzung zur zweiten Hälfte nicht auf den Platz zurückkehren konnte, musste Kapino ran. Nein, besser: durfte Kapino ran. Denn der Grieche zeigte mit seinen Aktionen, dass er auf seine Chance gewartet hatte, dass er eiskalt eingreifen kann, wenn er gebraucht wird.

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Fotostrecke: Bremer Geduld wird belohnt

Werder Bremen gegen SC Freiburg
Werder Bremen gegen SC Freiburg © dpa
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„Sensationelle“ Parade gegen Niederlechner

In der 71. Minute, beim Stand von 0:0, war es Florian Niederlechner, der Werders Nummer zwei ernsthaft prüfte. Nach einem Freistoß brachte Freiburgs Stürmer den Ball direkt aufs Tor. Das war durchaus überraschend, das war schön ausgeführt. Es war aber kein Problem für Kapino, der blitzschnell abtauchte und den Ball unter sich begrub. „Den hat er sensationell gehalten, da hat er uns gerettet“, lobte Trainer Florian Kohfeldt, der Kapino als „kompletten Torhüter“ bezeichnete. „Er ist fußballerisch sehr, sehr gut, dazu sehr mutig in der Strafraumbeherrschung und hat überragende Reflexe.“

Bereits im Alter von 17 Jahren, sieben Monaten und 28 Tagen hatte Kapino einst in der griechischen Nationalmannschaft debütiert - damit ist er bis heute der jüngste A-Nationalspieler in der Geschichte seines Heimatlandes. „Er war eines des größten Torwart-Talente Europas“, betonte Kohfeldt. Dann sei Kapinos Karriere aus verschiedenen Gründen etwas ins Stocken geraten. Sei es drum. Bei Werder sind sie froh, dass er nun da ist. Auch wenn es danach aussieht, dass auf Kapinos ersten Werder-Einsatz so schnell kein zweiter folgt.

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Kohfeldt rechnet nicht mit längerem Pavlenka-Ausfall

Kohfeldt glaubt nämlich nicht, dass Pavlenka länger ausfällt. „Es ist kein Strukturschaden. Ich rechne nicht mit einem längeren Ausfall.“ Heißt: Am Samstag in München dürfte der Tscheche wieder im Tor stehen. Kapino müsste dann zurück auf die Bank. Das weiß er. Das wissen alle bei Werder. Schließlich ist es sein Job als Ersatzkeeper. Aber nun wissen die Bremer auch, dass der 25-Jährige da ist, wenn der Ernstfall eintritt.

„Im Training sehen wir immer, dass er ein guter Torwart ist. Schön, dass er das auch im Spiel gezeigt hat“, sagte Klaassen. Und Maximilian Eggestein hob hervor: „Er hat schon viel gesehen, hat in England, in Griechenland und sogar schon in der Champions League gespielt. Als er eingewechselt wurde, habe ich mir keine Sorgen gemacht.“

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