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Schalke-Trainer Domenico Tedesco darf trotz der Niederlage gegen Werder Bremen vorerst weitermachen.

Schalker Trainer bleibt vorerst

Trotz Niederlage gegen Werder: Darum darf Tedesco weitermachen

Bremen - Das Spiel galt als Endspiel - und es ging verloren für Domenico Tedesco. Doch trotz der 2:4-Niederlage gegen Werder Bremen hat Schalkes neuer Sportvorstand Jochen Schneider entschieden, die Zusammenarbeit mit dem Trainer vorerst fortzusetzen.

Für das nächste Bundesliga-Heimspiel am kommenden Wochenende gegen RB Leipzig fordert Schneider aber eine weitere Steigerung. „Diesmal habe ich schon eine Trendwende und eine gute Leistung über 50 Minuten gesehen. Dann sollte es schon über 70, 80 oder 90 Minuten ein gutes Spiel unserer Mannschaft sein“, sagte er.

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Kruse und Sammer verteidigen Tedesco

Nach dem Spiel gab es von außen viel Zuspruch für Tedesco - sogar vom Gegner. „Es ist nicht immer einfach, wenn es schwierige Zeiten gibt und ich finde es gut, dass sie weiterhin an Tedesco festhalten“, sagte Werder-Kapitän Max Kruse. „Er hat gezeigt, dass er eine Mannschaft führen kann. Dieses Jahr klappt es nicht so gut, letzte Saison hat es perfekt funktioniert und da muss man vielleicht auch an anderen Stellschrauben arbeiten.“

Eurosport-Experte Matthias Sammer hielt sogar ein kleines Plädoyer für Tedesco: „Es ist ihm gegenüber unwürdig. Es gibt Veränderungen auf der Trainerposition, das ist normal. Aber durch die Berichterstattung fühle ich mich wie im alten Rom und das gefällt mir einfach nicht. Tedesco ist 33 Jahre alt und ein Mensch mit einer Seele. Er bekommt es natürlich mit, ob der Daumen nach oben steht, aber ich finde es einfach unmenschlich.“

(han/sid)

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