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Florian Kainz wird wohl auch gegen Hannover 96 zur Werder-Startelf gehören.

Bundesliga-Start gegen Hannover 96

Voraussichtliche Aufstellung gegen 96: Werder wieder mit Osako und Kainz

Bremen - Wieso etwas verändern? Florian Kohfeldt war am vergangenen Wochenende aus gutem Grund sehr zufrieden gewesen mit seinem Team. Mit 6:1 hatte Werder Bremen die erste Hürde im DFB-Pokal genommen und Viertligist Wormatia Worms locker aus dem Cup gekickt. Nun ist Bundesliga. Endlich.

Werder empfängt am Samstag Hannover 96, und es ist sehr wahrscheinlich, dass Coach Kohfeldt das gleiche Personal aufs Feld schicken wird wie schon in Worms. Die Abwehrkette steht, der Torwart ist unumstritten. Einzig in der Offensive sind noch Stellschrauben zu finden, an denen gedreht werden könnte.

Es sind die Außenpositionen, die Kohfeldt sowieso nicht fest vergeben möchte („Es hat sich niemand festgespielt“), die Überlegungen zulassen. Konkret: Kann Milot Rashica die zuletzt bevorzugten Florian Kainz oder Yuya Osako angreifen und verdrängen?

Gegen Hannover alles wie gehabt?

Das Abschlusstraining am Freitagnachmittag hat darauf zwar keinen eindeutigen Hinweis gegeben, die Antwort wird an diesem ersten Bundesliga-Spieltag aber sehr wahrscheinlich „Nein“ lauten.

Nicht, weil Rashica einen Einsatz nicht verdient hätte („Er ist eine Waffe“, so Kohfeldt), sondern weil die anderen beiden ihre Sache ausgesprochen gut gemacht hatten. Osako hatte in Worms getroffen, Kainz ebenfalls. Der Österreicher sogar per Traumtor. Also: Gegen Hannover alles wie gehabt? Sehr wahrscheinlich. Auch Kevin Möhwald, nach auskuriertem Muskelfaserriss zurück im Kader, wird zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen.

Gegen Hannover 96 lässt Werder-Cheftrainer Kohfeldt wohl seine Pokalelf ran.

Interessant bleibt, welchen Plan Kohfeldt ausheckt, um die „sehr gut abgestimmte Offensive“ der Hannoveraner auszubremsen. Dreierkette (dann mit Philipp Bargfrede in der Innenverteidigung) oder Viererkette? Vorne drauf oder abwarten? Gegenspieler eng attackieren oder im Raum übergeben? „Da ist vieles möglich“, meint der Trainer, der vor allem die Flanken von außen unterbinden möchte: „Dann hat Hannover in der Regel vier abschlussstarke Spieler im Strafraum. Darauf muss man sich einstellen.“

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