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Werder-Trainer Florian Kohfeldt (l.) kann gegen den SC Freiburg wohl auf Claudio Pizarro bauen.

Sahin nach Bargfrede-Ausfall im Fokus

Kohfeldt: Pizarro gegen Freiburg dabei

Bremen - In der Länderspielpause hatte er wegen muskulärer Probleme im Training aussetzen müssen, für das Spiel gegen den SC Freiburg soll Claudio Pizarro aber wieder fit sein.

„Bei Claudio kann ich Positives vermelden“, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt bei der Pressekonferenz am Freitagmittag, „er wird heute und morgen mit der Mannschaft traineren und mit uns nach Freiburg fliegen.“ Pizarro hatte zuletzt nur individuell trainiert.

Definitiv nicht mit dabei ist Philipp Bargfrede, der wegen Achillessehnenproblemen für den Rest der Hinrunde ausfällt. „Wir müssen nicht drum herum reden, Philipp Bargfrede eins zu eins zu ersetzen, ist sehr schwierig“, sagte Kohfeldt. „Wir müssen die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen. Wir haben in der Vergangenheit schon gezeigt, dass wir das können.“

Kohfeldt lobt Möhwald - Käuper noch kein Thema

In erster Linie sieht Kohfeldt nun Nuri Sahin in der Pflicht, auch wenn der ehemalige türkische Nationalspieler kein direkter Ersatz für Bargfrede sei. „Nuri hat eine sehr hohe Bedeutung für uns. Er kann eine Mannschaft führen und den Rhythmus bestimmen“, sagte der Coach.

Kohfeldt betonte, dass auch Kevin Möhwald eine Option sei. „Ich bin mit Kevin sehr zufrieden.“ Ihn in der Vergangenheit aus dem Kader streichen zu müssen, seien „beschissene Entscheidungen“ gewesen. „Er kommt immer in Frage und bietet ein hohes Leistungsniveau an.“ Noch kein Kandidat für den Kader sei Ole Käuper, der sich nach langer Verletzungspause erst wieder an die Bundesliga heranarbeiten muss.

Bei Kainz von Startelf bis Tribüne alles möglich

Zurück im Kader und vielleicht sogar in der Startelf stehen könnte Florian Kainz, der gegen Borussia Mönchengladbach erstmals in der Saison auf der Tribüne hatte Platz nehmen müssen. Kohfeldt habe mit Kainz darüber gesprochen, wie man mehr Konstanz in die Leistung des Flügelstürmers bekommen könne, auch darüber, wie Trainer- und Spielerverhalten eventuell die Leistung beeinflussen.

„Wir haben Maßnahmen beschlossen, die liegen bei ihm und in der Betreuung von ihm“, sagte Kohfeldt. „Welche das konkret sind, werde ich für mich behalten.“ Kainz sei natürlich ein Kandidat für das Freiburg-Spiel, von Startelf bis Tribüne sei aber noch alles möglich.

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