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Josh Sargent durfte gegen den BVB zum zweiten Mal hintereinander Bundesligaluft schnuppern.

Kohfeldt erklärt seinen Wechsel

Darum stürmte Sargent statt Pizarro

Dortmund - 83. Minute, Signal-Iduna-Park in Dortmund, Werder will den Ausgleich – und alle rechnen mit der Einwechslung von Claudio Pizarro. Doch Trainer Florian Kohfeldt lässt beim Stand von 1:2 die Legende draußen und bringt lieber Youngster Josh Sargent. Warum?

„Er hat doch gegen Düsseldorf getroffen“, antwortet Kohfeldt und grinst. Natürlich war Sargents erstes Bundesliga-Tor beim 3:1-Sieg gegen die Fortuna eine Woche zuvor nicht der Hauptgrund für die Entscheidung des Trainers: „Wir wollten Max Kruse weiter vorne lassen und Josh aus der zweiten Reihe in den Strafraum bringen.“ Der 18-Jährige sollte dann mit Flanken gefüttert werden und seine Stärke im Abschluss einbringen. Ein Torabschluss war dem US-Amerikaner allerdings nicht vergönnt. 

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Unbekümmertheit schlägt Erfahrung

Immerhin wirkte er sehr mutig und engagiert, handelte sich bei seinem zweiten Bundesliga-Einsatz sogar die erste Gelbe Karte ein. Trotzdem stellte sich natürlich die Frage: Wäre Pizarro nicht doch die bessere Wahl gewesen? „Klar, Claudio ist im Strafraum vielleicht der beste Spieler, der je in Bremen gespielt hat. Aber er ist dann halt auch nur im Strafraum“, sagte Kohfeldt und nannte noch einen Grund für seine Entscheidung pro Sargent: „Josh hat noch dieses Unbekümmerte.“ 

Für Sargent war es jedenfalls ein Riesenerlebnis vor über 80 000 Zuschauern. Mit einem Lächeln im Gesicht ging er in die Kabine. Auf seiner Schulter lag das BVB-Trikot von Christian Pulisic, seinem Nationalmannschaftskollegen. Der 20-Jährige war übrigens erst nach Sargent eingewechselt worden – in der 89. Minute.

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