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Davy Klaassen hat gegen den VfL Wolfsburg ein Tor erzielt und war zusätzlich am 2:0 beteiligt.

Daten vom Institut für Spielanalyse

Klaassen und Moisander die MIPs gegen Wolfsburg

Um Klaassen besser: So könnte das Fazit nach Werders 2:0-Sieg im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg lauten.

Denn während die Gäste in den ersten 20 Minuten die vermeintlich bessere Mannschaft waren und knapp am Pfosten scheiterten, ging Werder dank des niederländischen Neuzugangs in Führung. Es war der Grundstein für den vierten Saisonsieg der Bremer - und für Davy Klaassens Titel als MIP (Most Involved Player) am siebten Spieltag. Den musste sich der 25-Jährige allerdings mit Abwehrchef Niklas Moisander teilen.

Eine Flanke von Theodor Gebre Selassie klärte die Wolfsburger Abwehr nicht entschieden genug. Stattdessen witterte Klaassen wie bereits in Augsburg die Chance auf ein Tor, rauschte heran und vollstreckte eiskalt zum 1:0. Am späten 2:0 war der Niederländer ebenfalls beteiligt. Sein Pass erreichte Maximilian Eggestein, der wiederum Claudio Pizarro bediente. Der 40-Jährige schickte schließlich Youngster Johannes Eggestein auf die Reise, der souverän abschloss. Am Ende war Klaassen an insgesamt sechs Torschüssen beteiligt, darunter die beiden Treffer.

Zu Beginn des Spiels hatte Werder mit Wolfsburg allerdings noch große Probleme. Weil das Mittelfeld noch keinen Zugriff hatte, übernahm Niklas Moisander immer wieder Verantwortung im Spielaufbau. Das hob auch Trainer Florian Kohfeldt nach dem Spiel hervor, als er Moisanders Leistung explizit würdigte.

Der Finne war einmal mehr vorn dabei bei den Episodenbeteiligungen (Ballkontrollphasen). Auf die Saison betrachtet ist der 33-Jährige der meist eingebundene Spieler bei Werder. Und auch offensiv setzt er Impulse: Gegen Wolfsburg war der Abwehrspieler an fünf Torschüssen und spieltagsübergreifend bereits an drei Toren beteiligt.

Was ist eine Episode?

Wann immer der Ball von einem Team kontrolliert wird, nennen die Experten des Instituts für Spielanalyse diese Phase Episode. Und genau diese wird auf read-the-game.com in jeder Partie mitgezählt – voll automatisiert. Aneinander gereiht und ergänzt mit den Episoden des Gegners sowie der Chaos-Phasen, in denen keine Mannschaft den Ball unter Kontrolle hat, ergibt sich ein detailliertes Bild eines Spiels. Betrachtet und vergleicht man diese Episoden einer Partie mit denen einer ganzen Saison, erhält man ein Profil davon, wie Mannschaften Fußball spielen und zu Torerfolgen kommen. Es wird also die Leistung hinsichtlich der Beteiligung von Spielern normiert.

Mehr zum MIP und weitere Bundesliga-Statistiken gibt es auf read-the-game.com.

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