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Mittelfeldmotor Maxi Eggestein war der MIP im Bundesliga-Spiel gegen die Fohlen.

Daten vom Institut für Spielanalyse

Deich-Daten gegen Gladbach: MIP Maxi Eggestein, Kilometerfresser Klaassen

Mit dem 1:1 bei Borussia Mönchengladbach bleibt Werder auch im 13. Pflichtspiel der Rückrunde ungeschlagen. Während Kapitän Max Kruse an seine Gala-Form der letzten Wochen nicht anknüpfen konnte, war Maxi Eggestein der Most Involved Player (MIP) der Bremer – ein Blick auf die Daten des Instituts für Spielanalyse.

Maxi Eggestein hatte in Gladbach gemeinsam mit Milot Rashica die meisten Torschuss-Beteiligungen. Sieben waren es an der Zahl. Zum Vergleich: Den Spitzenwert in diesem Ranking lieferten Robert Lewandowski beim 5:0 der Bayern gegen Dortmund und Hoffenheims Andrej Kramaric von 1899 Hoffenheim gegen Augsburg (4:0) mit jeweils zehn Torschussbeteiligungen.

Milot Rashica gab bei Werder die meisten Torschüsse direkt ab (3), für die meiste Bewegung im Bremer Mittelfeld sorgte MIP Maxi Eggestein: Mit einer Passquote von 94 Prozent und den zweitmeisten Episoden-Beteiligungen (Ballkontrollphasen) bei Werder stemmte er sich merklich gegen die erste Saisonniederlage in der Rückrunde. 

Schon gelesen? Osako ist selbst überrascht

Osako und Klaassen sorgen für einen Vereinsrekord

Dass die Bremer jedoch auch das achte Mal in dieser Saison nach einem Rückstand noch punkten konnte, ist einem Joker und einem Niederländer zu verdanken. Der eingewechselte Yuya Osako flankte in der 79. Minute mustergültig auf Davy Klaassen, der zum verdienten Ausgleich einköpfte. Der Treffer bedeutete zudem, dass Werder Bremen nun 29 Spiele hintereinander in der Bundesliga mindestens ein Tor erzielte - Vereinsrekord! Aktuell ist Bremen auch das einzige Team der Liga, dass in jedem Spiel getroffen hat.

Der anschließende ausgelassene Jubel hat auf Klaassens Kondition offensichtlich keinen negativen Einfluss gehabt - mit 12,61 Kilometer Laufleistung war er der laufstärkste Spieler bei Werder.

Was ist eine Episode?

Wann immer der Ball von einem Team kontrolliert wird, nennen die Experten des Instituts für Spielanalyse diese Phase Episode. Und genau diese wird auf der Seite read the game in jeder Partie mitgezählt – voll automatisiert. Aneinander gereiht und ergänzt mit den Episoden des Gegners sowie der Chaos-Phasen, in denen keine Mannschaft den Ball unter Kontrolle hat, ergibt sich ein detailliertes Bild eines Spiels. Betrachtet und vergleicht man diese Episoden einer Partie mit denen einer ganzen Saison, erhält man ein Profil davon, wie Mannschaften Fußball spielen und zu Torerfolgen kommen. Es wird also die Leistung hinsichtlich der Beteiligung von Spielern normiert.

Mehr zum MIP und weitere Bundesliga-Statistiken gibt es auf read-the-game.com.

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