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Werder will gegen Wolfsburg den nächsten Dreier holen. Die Chancenverwertung muss allerdings noch besser werden.

Institut für Spielanalyse blickt voraus

Drei steile Thesen zum Spiel gegen Wolfsburg

Am siebten Spieltag empfängt der SV Werder den VfL Wolfsburg. Die Bremer sind im eigenen Stadion noch ungeschlagen - und das soll auch so bleiben. Was dafür aus Datensicht spricht, haben die Experten vom Institut für Spielanalyse in drei Thesen zusammengefasst.

1. Claudio Pizarro trifft

Zwei Tage nach seinem 40. Geburtstag bereitet sich Claudio Pizarro selbst das größte Geschenk: Ein Treffer gegen die „Wölfe“. In allen seinen Spielzeiten bei Werder Bremen traf er gegen den VfL Wolfsburg. In seiner ersten Spielzeit 1999/2000 erzielte er sogar seinen ersten Hattrick für Werder Bremen gegen die Niedersachsen. Er wäre zudem erst der neunte Spieler in der Historie der Bundesliga, der als Ü40-Kicker ein Tor erzielt.

2. Ein Standard entscheidet die Partie

Sowohl bei Werder Bremen als auch beim VfL Wolfsburg weiß man mit ruhenden Bällen umzugehen. Bereits vier Treffer erzielten die Mannschaften auf diese Weise. Bei Bremen kam durch das kuriose Einwurf-Tor in Stuttgart sogar noch ein „Spezial-Standardtor“ hinzu. Spitzenreiter ist Borussia Mönchengladbach, die nach sechs Spieltagen bereits sechs Standardtore vorzuweisen haben.

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Zudem scheint der VfL Wolfsburg ein Problem der vergangenen Spielzeit trotz des guten Saisonstarts nicht in den Griff zu bekommen: Strafstöße. Nach sechs Spieltagen hat der VfL bereits wieder zwei Stück kassiert. In der Saison 2017/2018 waren es insgesamt sieben Gegentore vom Punkt. Mehr hatte nur der Absteiger 1. FC Köln (8). Gut möglich also, dass Claudio Pizarro seinen Geburtstagstreffer altersgerecht und mit viel Routine vom Elfmeterpunkt erzielen kann.

3. Werder Bremen trifft mindestens doppelt

Die Chancenverwertung war bisher ein dominantes Thema bei Werder Bremen. Sowohl die Spieler als auch die Fans haderten nach den Partien oftmals über die vergebenen Chancen. Nach der unglücklichen Niederlage in Stuttgart kann es nun jedoch bei der Torausbeute wieder bergauf gehen. Denn benötigte man am ersten Spieltag noch 15 Torschüsse, um ein Tor zu erzielen, waren in Frankfurt nur noch sieben Schüsse nötig, um einen Treffer zu erzielen.

Daheim gegen Nürnberg waren wieder 13 Versuche nötig. Gegen Augsburg und Hertha jubelte der Werder-Anhang jedoch bereits alle vier bzw. knapp fünf Torschüsse über einen Treffer. Beim Auswärtsspiel in Stuttgart war hingegen wieder der Wurm drin und somit 14 Torschüsse und kräftige Beihilfe nötig, um den Ball ins Tor zu bewegen. Jetzt müsste es gegen die Wölfe jedoch nach dem Gesetz der Serie wieder bergauf gehen.

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