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Sebastian Langkamp bot gegen Fortuna Düsseldorf eine schwache Vorstellung in der Innenverteidigung.

Werder verliert 1:4 in Düsseldorf

Einzelkritik und Noten: Moisander und Langkamp viel zu langsam

Werder Bremen hat mit 1:4 gegen Fortuna Düsseldorf verloren und dabei einen ganz schwachen Auftritt hingelegt. Entsprechend fallen unsere Noten aus. Die Spieler in der Einzelkritik.

Jiri Pavlenka: Riskierte mal wieder alles beim Herauslaufen und bekam dafür den Fuß von Lukebakio an die Brust (16.), zum Glück verletzte sich keiner. Wurde bei den Gegentoren von seinen Kollegen sträflich im Stich gelassen. Note 3,5

Theodor Gebre Selassie: Gegen Bayerns Coman machte der Tscheche eine wesentlich bessere Figur. Konnte Karaman auf dessen Weg zum 2:0 gleich zwei Mal nicht stoppen. Nach vorne durchaus bemüht, aber glücklos. Note 4

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Sebastian Langkamp: Kehrte für den gesperrten Veljkovic in die Abwehr zurück und wirkte längst nicht so sicher wie sonst. Kam wie viele Kollegen beim 0:2 zu spät, und beim 1:3 ließ er Hennings ungehindert vollstrecken. Auch Langkamp fehlte das nötige Tempo. Note 5,5

Niklas Moisander: Für den Finnen ging alles oft viel zu schnell. Der Innenverteidiger sah beim 0:1 und 0:2 nicht gut aus. Bekam dann auch noch Gelb, weil er den flotten Lukebakio nur mit einem Foul stoppen konnte (24.) und ist nächste Woche gegen Dortmund gesperrt. Musste nach der Karte noch vorsichtiger seiner, was ihn weiter schwächte. Note 5,5

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Fotostrecke: Fortuna-Flitzer zerlegen Werder-Abwehr

Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf
Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf © gumzmedia
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Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf
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Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf
Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf © dpa
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Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf
Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf © imago images / Jan Huebner
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Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf © dpa

Ludwig Augustinsson (bis 78.): Schlief noch beim ersten Gegentor. Und so richtig wach wurde der Schwede in diesem Spiel auch nicht mehr, hätte auf seiner linken Seite viel mehr Dampf machen müssen. Note 4,5

Nuri Sahin: Der Sechser ließ sich oft zwischen die Innenverteidiger fallen, sollte von dort das Spiel ankurbeln. Das gelang ihm fast gar nicht. Im Pech, als sein guter Kopfball nach einer Ecke an die Latte klatschte (35.). Beim 0:2 viel zu langsam. Baute mehr und mehr ab. Note 5

Maximilian Eggestein: Ungewohnt fehlerhaft im Ballbesitz, aber er verlor nicht den Mut. Setzte die Kollegen zumindest hin und wieder gut in Szene, aber das war insgesamt viel zu wenig. Note 4,5

Davy Klaassen (bis 59.): War fast mehr Stürmer als Mittelfeldspieler. Viele leichte Ballverluste, einer davon leitete das 0:2 ein. Aber Klaassen kämpfte und holte den Strafstoß zum 1:2 heraus. Auch ein schlimmer Zusammenprall mit Barkok konnte ihn nicht stoppen, er spielte trotz Kopfverletzung weiter. Ein Fehler! Denn vor dem 1:3 verlor er den Ball, danach ließ er sich sofort auswechseln und zeigte dabei an, dass ihm schwindelig sei. Note 3,5

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Max Kruse: Biss wieder auf die Zähne, spielte trotz seiner Oberschenkelprobleme. Der Kapitän fand bei allem Bemühen nie so richtig in sein Spiel, blieb dann auch mal stehen. Immerhin verwandelte er auch seinen 14. Elfmeter in der Bundesliga und brachte Werder auf 1:2 heran (28.). In der 63. Minute verpasste er nur knapp das 2:3. Insgesamt war es zu wenig vom Star der Truppe. Note 4

Johannes Eggestein (bis 46.): Zurück in der Startelf, aber als Außenstürmer und dann auch als Achter ziemlich orientierungslos – vor allem in der Defensive. Schon vor dem 0:1 vergaß er, bei der Hereingabe entscheidend zu stören. Vorne ohne jede Durchschlagskraft. Note 5

Milot Rashica: Dem schnellen Kosovaren, der die Bayern so geärgert hatte, fehlte die Frische. Probierte ziemlich viel, blieb aber fast immer hängen oder wurde gefoult. Note 4

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Fotostrecke: Max Kruses Elfmeter-Serie

Nummer 1: Kruses erster Streich war am 20. September 2013 im Gladbach-Trikot gegen Eintracht Braunschweigs Marjan Petkovic. Am Ende gab es einen 4:1-Sieg.
Nummer 1: Kruses erster Streich war am 20. September 2013 im Gladbach-Trikot gegen Eintracht Braunschweigs Marjan Petkovic. Am Ende gab es einen 4:1-Sieg. © imago
Nummer 2: Danach verlud er Dortmunds Roman Weidenfeller am 5. Oktober 2013 und brachte seine „Fohlen“ mit der 1:0-Führung auf die Siegerstraße (2:0).
Nummer 2: Danach verlud er Dortmunds Roman Weidenfeller am 5. Oktober 2013 und brachte seine „Fohlen“ mit der 1:0-Führung auf die Siegerstraße (2:0). © imago
Nummer 3: Als Nächstes musste Ralf Fährmann dran glauben. Beim 2:1-Erfolg am 7. Dezember 2013 lies er dem Schalker Schlussmann keine Chance.
Nummer 3: Als Nächstes musste Ralf Fährmann dran glauben. Beim 2:1-Erfolg am 7. Dezember 2013 lies er dem Schalker Schlussmann keine Chance. © imago
Nummer 4: Auch am 5. April 2014 zeigte Kruse keine Gnade. Diesmal konnte Raphael Schäfer vom 1. FC Nürnberg nur dem Ball hinterhergucken. Obendrauf gab es eine 0:2-Niederlage gegen Kruse und Co.
Nummer 4: Auch am 5. April 2014 zeigte Kruse keine Gnade. Diesmal konnte Raphael Schäfer vom 1. FC Nürnberg nur dem Ball hinterhergucken. Obendrauf gab es eine 0:2-Niederlage gegen Kruse und Co. © imago
Nummer 5: Werder konnte sich selbst am 17. Dezember 2014 vom eiskalten Kruse überzeugen. Nach dem Schäfer kommt der Wolf. Werders Schlussmann konnte den Elfer nicht halten, so setzte es eine deftige 1:4-Niederlage.
Nummer 5: Werder konnte sich selbst am 17. Dezember 2014 vom eiskalten Kruse überzeugen. Nach dem Schäfer kommt der Wolf. Werders Schlussmann konnte den Elfer nicht halten, so setzte es eine deftige 1:4-Niederlage. © imago
Nummer 6: Aber nicht immer bringen Kruses Elfmeter den Sieg. Gegen Augsburgs Alexander Manninger traf er zwar, konnte aber nicht die 1:2-Niederlage am 20. Dezember 2014 verhindern.
Nummer 6: Aber nicht immer bringen Kruses Elfmeter den Sieg. Gegen Augsburgs Alexander Manninger traf er zwar, konnte aber nicht die 1:2-Niederlage am 20. Dezember 2014 verhindern. © imago
Nummer 7: Hier schaut Oliver Baumann im Trikot von Hoffenheim noch konzentriert, kann aber wenige Sekunden später nur dem Ball hinterhergucken. 4:1 heißt es am 4. April 2015 für Elfer-Monster Kruse und seine Gladbacher.
Nummer 7: Hier schaut Oliver Baumann im Trikot von Hoffenheim noch konzentriert, kann aber wenige Sekunden später nur dem Ball hinterhergucken. 4:1 heißt es am 4. April 2015 für Elfer-Monster Kruse und seine Gladbacher. © imago
Nummer 8: Kruses erster Elfer für Werder. Am 5. Februar 2017 steht Marwin Hitz im Kasten, aber das ist Kruse egal. Er trifft. Trotzdem verliert Bremen 2:3.
Nummer 8: Kruses erster Elfer für Werder. Am 5. Februar 2017 steht Marwin Hitz im Kasten, aber das ist Kruse egal. Er trifft. Trotzdem verliert Bremen 2:3. © imago
Nummer 9: Einen knappen Monat später, am 4. März 2017, klappt es auch wieder mit dem Doppelpack - Elfer verwandeln und gewinnen. Daniel Heuer Fernandes ist auf dem Weg ins falsche Eck und Kruse zum nächsten Elfer-Treffer. Werder gewinnt am Ende 2:0 gegen Darmstadt 98.
Nummer 9: Einen knappen Monat später, am 4. März 2017, klappt es auch wieder mit dem Doppelpack - Elfer verwandeln und gewinnen. Daniel Heuer Fernandes ist auf dem Weg ins falsche Eck und Kruse zum nächsten Elfer-Treffer. Werder gewinnt am Ende 2:0 gegen Darmstadt 98. © imago
Nummer 10: Kruse und Fährmann im Duell, zwei alte Bekannte mit dem altbekannten Ergebnis. Kruse netzt, Fährmann kann nur gucken. Werder gewinnt mit 3:0 gegen Schalke 04 am 4. April 2017.
Nummer 10: Kruse und Fährmann im Duell, zwei alte Bekannte mit dem altbekannten Ergebnis. Kruse netzt, Fährmann kann nur gucken. Werder gewinnt mit 3:0 gegen Schalke 04 am 4. April 2017. © imago
Nummer 11: Torwart Martin Hansen vom FC Ingolstadt versucht alles, kann den Einschlag aber nicht verhindern. In einem torreichen Spiel am 22. April 2017 gewinnen Werder und Kruse mit 4:2.
Nummer 11: Torwart Martin Hansen vom FC Ingolstadt versucht alles, kann den Einschlag aber nicht verhindern. In einem torreichen Spiel am 22. April 2017 gewinnen Werder und Kruse mit 4:2. © imago
Nummer 12: Kapitän Kruse übernimmt die Verantwortung und erhöht am 25. September 2018 auf 3:1 gegen Hertha BSC. Thomas Kraft hat das Nachsehen. Kruses zwölfter Streich vom Punkt. Damit zieht er übrigens mit Otto Rehhagel gleich.
Nummer 12: Kapitän Kruse übernimmt die Verantwortung und erhöht am 25. September 2018 auf 3:1 gegen Hertha BSC. Thomas Kraft hat das Nachsehen. Kruses zwölfter Streich vom Punkt. Damit zieht er übrigens mit Otto Rehhagel gleich. © imago
Nummer 13: Erst holt Kruse den Strafstoß heraus, dann trifft er gegen Torwart Alexander Nübel zum zwischenzeitlichen 2:1 beim 4:2-Sieg gegen den FC Schalke 04 am 8. März 2019.
Nummer 13: Erst holt Kruse den Strafstoß heraus, dann trifft er gegen Torwart Alexander Nübel zum zwischenzeitlichen 2:1 beim 4:2-Sieg gegen den FC Schalke 04 am 8. März 2019. © gumzmedia
Nummer 14: Davy Klaassen kommt zu Fall und der VAR sagt Bescheid: Elfmeter. Kruse trifft gewohnt sicher zum 1:2-Anschlusstreffer bei der 1:4 Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf am 27. April 2019.
Nummer 14: Davy Klaassen kommt zu Fall und der VAR sagt Bescheid: Elfmeter. Kruse trifft gewohnt sicher zum 1:2-Anschlusstreffer bei der 1:4 Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf am 27. April 2019. © gumzmedia

Yuya Osako (ab 46.): Kam für den schwachen Johannes Eggestein, machte es aber nicht wirklich besser. Hätte durchaus das 2:3 machen können (63.). Danach tauchte der Japaner wieder ab. Note 5

Kevin Möhwald (ab 59.): Ersetzte den verletzten Klaassen, hatte aber bis auf einen tollen Fernschuss, den Rensing gerade noch parierte, nicht wirklich viel zu bieten. Note 4

Martin Harnik (ab 78.): Sollte beim Stand von 1:4 das Unmögliche noch möglich machen, verpasste dabei knapp das 2:4. Note -

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