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Max Kruse bejubelt sein Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 beim 4:2-Sieg gegen Schalke 04.

4:2-Sieg gegen Schalke 04

Einzelkritik und Noten: Kruse und Rashica überragend

Werder Bremen hat das Spiel gegen Schalke 04 mit 4:2 (1:1) gewonnen. Drei Männer überragten dabei: Die Angreifer Milot Rashica und Max Kruse und Torwart Jiri Pavlenka. Die Einzelkritik mit Noten.

Jiri Pavlenka: Morgens hatte er noch mit Maske trainiert, um seine leicht lädierte Nase zu schützen, am Abend riskierte er dann oben ohne wie immer alles – und parierte gleich mehrfach glänzend. Beim 1:1 chancenlos, beim 2:3 genauso überrascht wie viele Bremer. Note 1,5

Theodor Gebre Selassie: Der Theo macht das schon. Eine ordentliche Leistung auf der rechten Abwehrseite, ohne dabei zu glänzen. Note 3

Milos Veljkovic: Wegen der Langkamp-Verletzung zurück in der Startelf, aber bald schon wieder draußen. Denn der Innenverteidiger sah schon früh seine fünfte Gelbe Karte, ist im nächsten Spiel gesperrt. Das ist bitter, denn Veljkovic wirkte nach leichten Startschwierigkeiten schon wieder ganz gut in Form, pennte allerdings auch beim 2:3. Note 3

Niklas Moisander: Der Finne verlor das Kopfballduell vor dem 0:1. Gegen den bulligen und superschnellen Embolo mit einigen Schwierigkeiten. Konnte sich aber im Spielverlauf steigern. Note 3,5

Ludwig Augustinsson: Was für ein Bock des Schweden nach wenigen Minuten, den Pavlenka gerade noch ausbügeln konnte. Hatte große Probleme auf seiner linken Abwehrseite, zudem mit enormen technischen Schwächen. Auch beim 2:3 nicht auf dem Posten. Note 5

Philipp Bargfrede: Der Zweikämpfer! War vor der Abwehr immer wieder in direkten Duellen gefordert. Dabei meistens Sieger, manchmal musste auch das clevere Foulspiel helfen. Note 2,5

Maximilian Eggestein: Weiter nicht in Topform. Er will es förmlich erzwingen, probierte es mehrfach erfolglos aus der Distanz. Ihm fehlte die Handlungsschnelligkeit, die ihn sonst auszeichnet. Immerhin bereitete er das 3:1 per Kopf vor. Note 4

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Davy Klaassen: Kämpfte unermüdlich gegen die Schalker und für ein besseres Spiel. Leitete dabei das 1:1 ein. Enorm wichtig im Bremer Mittelfeld beim Ballgewinn, aber auch beim Weiterleiten der Kugel. Note 2,5

Max Kruse (bis 90.): Ein wahrer Kapitän! Ging von Anfang an voran, extrem um Spielkultur bemüht. Da spielten seine Kollegen nicht immer gut mit. Rashica nutzte aber Kruses butterweiche Flanke zum 1:1. Das 2:1 besorgte der Kapitän dann gleich doppelt selbst. Er holte den Strafstoß raus, und verwandelte diesen wie immer in der Bundesliga sicher. Das war schon Nummer 13. Und das 3:1 leitete er natürlich auch ein. Note 1

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Fotostrecke: Doppelpacker Rashica und Elfer-Iceman Kruse

Werder Bremen gegen Schalke 04
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Claudio Pizarro (bis 67.): Erstmals seit dem 14. Spieltag wieder in der Startelf – und der 40-Jährige tat sich zunächst schwer, versuchte es zu oft mit Hacke und Spitze. Aber er biss sich rein, mit einigen ansehnlichen Aktionen und einem enormen Laufpensum. Note 4

Milot Rashica (bis 84.): Trotz schwacher Leistung in Wolfsburg wieder von Beginn an dabei – und er zahlte das Vertrauen mehr als zurück: Kruses Flanke drückte er per Direktabnahme zum 1:1 über die Linie, beim 3:1 war er dann bei seinem Schlenker im Strafraum richtig cool. Note 1

Martin Harnik (ab 67.): Erster Einsatz nach seiner Verletzungspause und dann gleich Torschütze zum 4:2. Note -

Fin Bartels (ab 84.): Gänsehautmoment: In der 84. Minute war nach 454 Tagen die Leidenszeit des Fin Bartels nach seinem Achillessehnenriss endlich vorbei. Note -

Kevin Möhwald (ab 90.): Kam für den ausgepumpten Kruse, um das Mittelfeld aufzufrischen. Note -

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