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Der Moment, als Bayern den Elfmeter bekam: Kohfeldt not amused.

„Das ist eine ehrliche Aussage“

Kohfeldt gefällt das DFB-Geständnis

Bremen – Es hilft dem SV Werder zwar überhaupt nicht, doch Coach Florian Kohfeldt begrüßt das aufrichtige Verhalten des DFB ausdrücklich.

Der Verband hatte mitgeteilt, dass dem Elfmeter zum 3:2-Siegtreffer der Bayern im Pokal-Halbfinale eine Fehlentscheidung vorausgegangen war. „Natürlich können wir uns dafür nichts kaufen“, meinte Kohfeldt: „Aber ich finde es gut, wenn klar gesagt wird, dass ein Fehler gemacht wurde. Das ist eine ehrliche Aussage. Das passt und ist allemal besser, als wenn da irgendetwas konstruiert worden wäre.“

Siebert entschied sofort auf Strafstoß

Nach einem Laufduell mit Theodor Gebre Selassie im Bremer Strafraum war Bayern-Angreifer Kingsley Coman zu Boden gegangen. Schiedsrichter Daniel Siebert entschied sofort auf Strafstoß, änderte seine Meinung auch nicht nach Rücksprache mit seinem Video-Assistenten Robert Kampka. Es hätte unbedingt zu einem On-Field-Review kommen müssen, ließ Jochen Drees als Chef der DFB-Videoschiedsrichter am Tag nach dem Spiel über die Internetseite des Verbands verbreiten und legte sich fest: „Aus schiedsrichterfachlicher Sicht halten wir die Strafstoßentscheidung für nicht korrekt.“ Ein Wiederholungsspiel wird es trotzdem nicht geben, da es sich um eine unumstößliche Tatsachenentscheidung handelt.

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Für Kohfeldt ist das Thema ohnehin jetzt „abgehakt. Das Pokalfinale findet ohne uns statt. Wir probieren es nächstes Jahr aber wieder“, kündigte der Werder-Coach einen neuen Anlauf Richtung Endspiel in Berlin an. Außerdem gelte es jetzt, sich voll und ganz auf das Bundesligaspiel am Samstag in Düsseldorf zu konzentrieren.

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