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Will in der nächsten Saison nicht so viele Punkte gegen vermeintliche Underdogs liegen lassen: Werder-Coach Florian Kohfeldt.

Die Lehre aus der Pleite in Düsseldorf

Kohfeldt hat schon ein Thema für den Sommer

Bremen – Natürlich hatte Werders 1:4-Klatsche in Düsseldorf viel mit den Bayern-Spielen zu tun. Den Bremern fehlte die körperliche und vor allem die mentale Frische, um die schnellen Fortunen zu stoppen und selbst erfolgreich nach vorne zu spielen. Doch auch Florian Kohfeldt, der diesen Aspekt ausführlich erklärt hatte, wollte sich nicht allein darauf beschränken.

Der Werder-Coach will diese Pleite nicht einfach abhaken, er nimmt sie sogar mit in die neue Saison. „Ich kann schon jetzt sagen: Dieses Spiel, die beiden Nürnberg-Spiele, ein Stück weit auch das Stuttgart-Spiel aus der Hinrunde werden in der Sommerpause Schwerpunkte sein, über die wir sprechen werden“, kündigte Kohfeldt an. In die angesprochenen Spiele war Werder als Favorit gegangen und nicht mit einem Sieg herausgekommen. Gegen Stuttgart und nun auch Düsseldorf setzte es sogar schmerzhafte Niederlagen

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Kohfeldt: „Das ist uns dieser Saison zu häufig passiert“

„Das ist uns in dieser Saison zu häufig passiert“, ärgerte sich Kohfeldt und hätte dabei auch noch die Niederlage in Mainz (1:2) nennen können. „Wir müssen cleverer sein und es anders, also besser kontrollieren“, mahnte der Coach, ohne ins Detail zu gehen. Noch zählt zu sehr die Aktualität. Die akribische Arbeit wird im Sommer folgen.

Hoffentlich ist dafür dann auch genügend Zeit. Es gibt da nämlich so einen speziellen Fall. Als Tabellensiebter dürfte sich Werder zwar auf Europa freuen, müsste aber schon ab Juli in die Qualifikation, die drei Runden jeweils mit Hin- und Rückspiel umfasst. Das würde natürlich enormen Einfluss auf die Vorbereitung haben – und vor allem für einen Trainer wie Kohfeldt nicht ganz leicht werden. 

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Werder mit vier Punkten Rückstand Tabellenneunter

Vor einem Jahr verzichtete er zum Beispiel im zweiten Trainingslager in Grassau ganz bewusst auf Testspiele, um sich voll und ganz auf sein ausgearbeitetes Programm zu konzentrieren. Auf Spiele müsste in der Belastungssteuerung und damit auch im Trainingsablauf zu sehr Rücksicht genommen werden, erklärte er damals.

Im Moment sieht es allerdings so aus, dass Kohfeldt im Sommer sein normales Programm fahren kann. Als Tabellenneunter sind die Euro-Ränge noch satte vier Punkte entfernt. Bei nur noch drei ausstehenden Spielen wird das richtig schwierig. Das Düsseldorf-Nürnberg-Problem wird Werder dabei aber nicht haben, denn als Favorit geht Werder in die nächsten Partien ganz gewiss nicht. Schließlich heißen die Gegner Dortmund, Hoffenheim und Leipzig.

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