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Die Teams von Florian Kohfeldt (re.) und Christian Streich treffen am Sonntag wieder aufeinander.

Vor dem Spiel gegen Freiburg

Kohfeldt trifft auf Streich: Jetzt wird's laut!

Bremen - Über Christian Streich hat Florian Kohfeldt mal gesagt, dass der Freiburger an der Seitenlinie der lauteste Trainer der Liga sei – und das sogar „mit weitem Abstand“. Es entstand dabei der Eindruck, als ob Kohfeldt den Kollegen nicht nur als laut, sondern dessen Verhalten auch als unangenehm empfinden würde.

Stimmt? Stimmt nicht? Sowohl als auch, meint Kohfeldt. „Dass er am Spielfeldrand alles für sein Team gibt, ist okay. Wir haben uns aber jedes Mal nach einem Spiel in den Arm genommen – und das wird auch diesmal wieder so sein“, sagt der Werder-Coach, der bisher zweimal gegen Streich und seinen SC gespielt hat. Bilanz: Ein Sieg Kohfeldt (im DFB-Pokal), ein Sieg Streich (in der Bundesliga). Ausgeglichen also – möglicherweise genauso wie der Lärmpegel vor den Trainerbänken. Kohfeldt verschmitzt: „Es soll ja auch Leute geben, die über mich sagen, ich sei laut am Spielfeldrand.“

Nun hält der Job als Bundesliga-Trainer aber mehr Möglichkeiten bereit, einander zu begegnen, als nur die zwei Spiele pro Saison. Trainertagungen sind solche Möglichkeiten. Streich (53) und Kohfeldt (36) trafen sich unlängst auf einer dieser Tagungen, führten ein längeres Gespräch und hatten „einen sehr schönen Abend“, so der Bremer: „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass wir uns jetzt überragend gut kennen. Aber Christian Streich ist ein sehr interessanter Mensch. Es beeindruckt mich, dass er schon so lange in einem aufregenden Feld wie der Bundesliga tätig ist und trotzdem immer bei sich geblieben ist.“

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