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Florian Kohfeldt kann mit Werder am Montagabend einen weiteren großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Abstiegskampf

Kohfeldt warnt vor Kölner Energie

Bremen - Mainz hat verloren, Hamburg hat verloren, Wolfsburg auch, Freiburg in Berlin zumindest nicht gewonnen - die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt hat Werder am Wochenende mächtig in die Karten gespielt.

Mit einem Heimsieg gegen den 1. FC Köln kann die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt einen großen Schritt in Richtung Rettung machen. „Ich sehe in den Ergebnissen der anderen Teams natürlich Chancen“, erklärt Kohfeldt - und schiebt sofort hinterher: „Aber auch Risiken.“

Köln hat nichts mehr zu verlieren

Dem Werder-Trainer ist nämlich nicht entgangen, dass auch die Kölner von den Resultaten der Konkurrenz profitieren könnten und das mit aller Macht wollen. „Deren Grinsen ist vermutlich noch breiter als unser“, sagt Kohfeldt. Für Köln sei das Duell im Weserstadion ein entscheidendes Spiel, „für uns ist es ein wichtiges. Wir müssen uns bewusst sein, welche Energie von Kölner Seite auf uns zukommen kann.“ Eine Energie, die durch die Ergebnisse von den anderen Plätzen womöglich noch einmal größer geworden ist.

Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck hat unlängst betont, dass er jedes Spiel in der Rückrunde als Endspiel empfindet. Zu verlieren hat der Tabellenletzte nichts mehr. Werders Plan: Möglichst früh dafür sorgen, dass beim Gegner am Montagabend keine Euphorie aufkommt. Kohfeldt drückt es so aus: „Wir müssen zusehen, dass wir das Spiel schnellstmöglich so lenken, dass es zur Belastung wird für Köln.“ Ein frühes Tor könnte dabei helfen.

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