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„Wir wollen unbedingt gewinnen. Und ich glaube, dass wir gute Chancen haben“, sagt Werder-Coach Florian Kohfeldt.

„Wir spielen auf Sieg“

Kohfeldt will das Neun-Punkte-Polster

Bremen - Der Gedanke hat schon fast etwas Selbstverständliches bekommen: Werder gewinnt am Samstag gegen den Hamburger SV, hat dann neun Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz und kann den Rest der Saison etwas entspannter angehen.

Wäre ja gut, wenn es so käme. Aber was, wenn nicht? Was, wenn es nach dem Spiel nur noch drei Punkte Vorsprung auf den Vorletzten HSV sein sollten? Werder-Trainer Florian Kohfeldt mag sich mit diesem Gedanken nicht belasten und wischt ihn deshalb einfach weg. „Neun Punkte wären besser“, sagt er und schickt eine große Portion Selbstvertrauen hinterher: „Wir wollen unbedingt gewinnen. Und ich glaube, dass wir gute Chancen haben, dass es auch gelingt.“

Werder ist der klare Favorit

Tatsächlich ist Werder – obwohl in der Tabelle nur zwei Plätze besser postiert – gegen den Nordrivalen der klare Favorit. Hier die unter Kohfeldt daheim noch ungeschlagenen Bremer, die allseits gelobten Fußball spielen. Dort der seit zehn Spielen sieglose HSV, der verzweifelt nach Wegen aus seiner sportlichen Dauerdepression sucht. Da sind die Rollen so klar verteilt, dass es kein Wunder ist, dass das grün-weiße Universum am Samstag fest mit einem Sieg rechnet. 

Weniger wäre offenbar schon eine Enttäuschung. Auch für Kohfeldt, der klar sagt, dass ihm ein Unentschieden nicht reichen würde: „Wir spielen auf Sieg.“ Und zwar auch noch nach 89 Minuten, wenn es bis dahin nur unentschieden stehen sollte. Eine Punkteteilung würde Werder zwar mehr helfen als dem HSV, aber im eigenen Stadion soll es das Maximum sein. Immer.

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