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Milot Rashica ließ in der Schlussphase gegen Hoffenheim zwei ganz dicke Chancen liegen.

„Ich habe ihm gesagt, dass ich jetzt für ihn da bin“

Kohfeldts spezieller Trost für Rashica

Bremen - Der Abpfiff war noch nicht ganz verklungen, da stand Werder-Coach Florian Kohfeldt schon bei Milot Rashica auf dem Platz und nahm ihn in den Arm.

Der kleine Bremer Stürmer war untröstlich, schließlich hatte er in der Schlussphase zwei ganz dicke Chancen ausgelassen und damit das Happy End bei Werders 1:1 gegen 1899 Hoffenheim verpasst. „Ich habe ihm gesagt, dass ich jetzt für ihn da bin“, verriet Kohfeldt später und machte dem 22-Jährigen keinen Vorwurf: „Das kann passieren.“

Ähnlich äußerte sich auch Sportchef Frank Baumann. „Natürlich bleiben seine beiden Szenen besonders im Kopf hängen, aber auch andere Spieler hatten gute Chancen“, sagte der Ex-Profi. Bei der ersten Großchance war Rashica aus zwölf Metern völlig frei zum Schuss gekommen, Keeper Oliver Baumann war schon geschlagen, doch Rashica jagte die Kugel in die Ostkurve.

Wenig später ging er dann allein auf Baumann zu, brachte aber den Ball nicht am herausgestürzten Keeper vorbei. „Keinen persönlichen Vorwurf an Milot“, meinte Kapitän Max Kruse: „Aber natürlich kannst du in solchen Situationen cleverer sein, indem du vielleicht auch mal den Nebenmann siehst oder ihn einfach reinmachst.“

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Kohfeldt nimmt Rashica in Schutz

Das wusste natürlich auch Kohfeldt. Doch er nahm seinen jungen Angreifer komplett in Schutz und erklärte: „Es gab vorher eine Phase von ihm, in der ich ihm deutlich gesagt habe, was er in seinem Spiel verbessern muss. Das war nicht leicht für ihn. Da hat er zum ersten Mal in seiner Karriere gemerkt, dass ihm da jemand helfen will, aber auch den Konflikt mit ihm nicht scheut.“ Nach dem dritten Spieltag war das gewesen, als Rashica im Heimspiel gegen Nürnberg nicht mit nach hinten gelaufen war und somit den späten Ausgleich mitverschuldet hatte.

Der kosovarische Nationalspieler spielte danach erstmal keine Rolle mehr. Inzwischen ist er wieder dabei, zeigte sich zuletzt gerade defensiv stark verbessert. Gegen Hoffenheim hätte er zum Matchwinner werden können. Nun will Kohfeldt das gewachsene Vertrauensverhältnis zu seinem jungen Spieler nutzen, um ihn ganz schnell wieder aufzubauen. Und vielleicht klappt es dann schon am Samstag wieder mit dem Toreschießen. Sein letzter Treffer datiert schließlich vom zweiten Spieltag.

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Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim.
Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim. © gumzmedia
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