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Werders Mittelfeldabräumer Philipp Bargfrede will gegen den FC Bayern wieder fit sein.

Nicht im Aufgebot gegen Gladbach

Für Bargfrede sind die Bayern das Ziel

Mönchengladbach – Die Entscheidung war eine mit Weitblick. Dass Philipp Bargfrede zwar mit nach Mönchengladbach gereist war, dann aber doch nicht im Kader stand, hatte einen Grund, der noch zwei Wochen in der Zukunft liegt. Dann empfängt der SV Werder im DFB-Pokal-Halbfinale den FC Bayern München im Weserstadion, und dann brauchen die Bremer Bargfrede ganz bestimmt.

Nuri Sahin verpasst diese Partie schließlich wegen einer Gelb-Rot-Sperre, ohne „Bargi“ wird es – anders als in Gladbach – also nicht gehen. „Bis dahin wollen wir ihn bestmöglichst aufbauen“, sagt Trainer Florian Kohfeldt über den defensiven Mittelfeldspieler. Seit Wochen klagt der 30-Jährige über diffuse Oberschenkelprobleme, und mit Blick auf seine Verletzungshistorie ist bei ihm immer eine besondere Vorsicht geboten.

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Kohfeldt: „Ein Einsatz von Bargi wäre möglich gewesen“

Nun war es nicht so, dass ein Einsatz gegen die Borussia für Bargfrede außerhalb jeglicher Reichweite lag. „Er wäre einsatzfähig gewesen, aber 60, 70 Minuten wären noch zu viel gewesen“, erklärt Kohfeldt. Weil sich diese Einschränkung mit der kurzfristigen Verfügbarkeit des gerade zum zweiten Mal Vater gewordenen Yuya Osako vermischte, verzichtete der Trainer aber auf Bargfrede: „Wir waren außerdem mit Nuri Sahin auf der Position gut aufgestellt und hatten im Mittelfeld mit Kevin Möhwald weitere Möglichkeiten.“ 

Bargfrede konnte also geschont werden. „Er wird von dem weiteren Aufbau profitieren“, glaubt der Coach und plant seinen etatmäßigen Mittelfeldabräumer auch für die Partie gegen den SC Freiburg am Samstag nur unter Vorbehalt ein: „Er wird dann spielfähig sein, aber das heißt nicht unbedingt, dass er ein Kandidat für die Startelf sein wird.“ Denn das Ziel ist es, Bargfrede im Pokal gegen die Bayern fit, gesund und in Bestform zur Verfügung zu haben.

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