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Jiri Pavlenka musste gegen Bayer Leverkusen sechs Mal hinter sich greifen.

Werder verliert 2:6 gegen Leverkusen

Einzelkritik: Friedl indisponiert, Pavlenka unsicher

Bremen - Werder Bremen kommt gegen Bayer Leverkusen unter die Räder, verliert am Ende 2:6. Entsprechend fallen unsere Noten für die Bremer Profis aus.

Jiri Pavlenka: Mehrfach super gehalten, aber noch öfter musste er hinter sich greifen. Das fünfte Gegentor ging dabei auf seine Kappe, weil er einen Eckball unterlief. Sah auch beim 0:2 und 2:4 nicht glücklich aus. Note 4

Milos Veljkovic: Der WM-Teilnehmer befindet sich im Formtief, die Souveränität ist ihm abhanden gekommen. Ließ Volland beim 0:1 einfach gewähren. Auch seine gefürchteten Diagonalbälle kamen nur selten an. Note 5

Sebastian Langkamp: Sollte die Abwehr lenken, was ihm nicht gelang. Ließ sich auch im Spielaufbau von seinem übernervösen Nebenmann Friedl anstecken. Beim 2:4 konnte er Havertz nicht mehr folgen, setzte zudem den bitteren Schlusspunkt zum 2:6 per Eigentor. Note 5

Marco Friedl (bis 46.): Ganz bitterer Abend für den 20-Jährigen. Durfte erstmals in dieser Saison von Beginn an ran – und leistete sich als linkes Glied der Dreierkette einen Fehler nach dem anderen. Bei allen drei Gegentoren vor der Pause nicht auf der Höhe, dazu hätte er Bayer fast noch zwei weitere Treffer geschenkt. Note 6

Theodor Gebre Selassie: Fand oft den Vorwärtsgang, aber selten den erfolgreichen Weg. In der Defensivarbeit zumindest solide, was an diesem Abend nur wenige Bremer waren. Note 3,5

Der Spielbericht: Werder fällt vollkommen auseinander - 2:6

Maximilian Eggestein: War das wirklich Maximilian Eggestein? Viel unterwegs, aber vor der Pause mit den wenigsten Ballkontakten aller Bremer. Viel besser wurde das nicht mehr. Note 5

Nuri Sahin (bis 70.): Bei Weitem nicht so prägend wie bei seinen letzten Auftritten. Der Sechser hatte auch in der Defensive so seine Probleme mit den schnellen Leverkusenern. Note 4

Davy Klaassen: Sehr aggressiv und bemüht, auch mit guten Ideen, allerdings lange Zeit glücklos. Aber dann: Beim 1:3 bediente er Pizarro, beim 2:3 war dann endlich mal eine Ecke des Niederländers gefährlich. Zur Wende reichte das nicht mehr. Note 3,5

Ludwig Augustinsson: Gab ordentlich Gas auf der linken Seite und hätte das 1:1 machen müssen (23.). Allerdings viel zu sorglos bei der Abwehrarbeit, ließ Friedl ziemlich hängen, was Leverkusen mit Bellarabi immer wieder ausnutzte. Note 4,5

Fotostrecke: Bellarabi, Havertz und Co. spielen Werder schwindelig

Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen
Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen © gumzmedia
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Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen © dpa
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Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen © dpa
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Yuya Osako (bis 79.): Über eine Stunde fast unsichtbar – und dann plötzlich da. Er drückte die Kugel zum 2:3 (62.) über die Linie. Es war seine einzig gute Szene. Note 4,5

Max Kruse: Der Kapitän versuchte wirklich alles, doch wirklich Zählbares kam dabei einfach nicht heraus. Ihm fehlte gegen die giftigen Leverkusener oft das Durchsetzungsvermögen und die nötige Schnelligkeit. Note 4,5

Claudio Pizarro (ab 46.): Jetzt trifft der alte Mann auch noch! Erstes Bundesliga-Tor nach seiner Rückkehr zu Werder. Das 1:3 machte Hoffnung. Der Stürmer kämpfte um jeden Ball, doch das reichte nicht mehr. Note 3

Milot Rashica (ab 70.): Konnte dem Spiel keine Wendung mehr geben, fiel nicht mehr groß auf. Note -

Kevin Möhwald (ab 79): Kam beim Stand von 2:6, es gibt schönere Momente für eine Einwechslung. Note -

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