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Florian Kohfeldt und Sandro Schwarz haben denselben Trainerberater.

Vor dem Duell am Samstag

Kohfeldt freut sich für Schwarz

Bremen - Es ist der letzte Spieltag, und beide Mannschaften sind bereits gerettet: Werder Bremen reist am Freitag also tiefenentspannt nach Mainz, um dort am Samstag (15.30 Uhr) auf einen Gegner zu treffen, der sich in einem ähnlichen Gemütszustand befinden dürfte.

Werders Trainer Florian Kohfeldt ist froh darüber, dass es auch für die 05er um nichts mehr geht - und das hat vor allem mit einem Mann zu tun: Mainz-Trainer Sandro Schwarz. Kohfeldt und sein Kollege verstehen sich gut, was damit zu tun haben dürfte, dass ihr Werdegang an der Seitenlinie durchaus vergleichbar ist.

Kohfeldt und Schwarz gingen ähnlichen Weg

„Ich freue mich unheimlich für Sandro und ich bin froh, dass für beide Mannschaften der Abstieg nicht mehr auf dem Spiel steht“, sagt Kohfeldt - und erinnert kurz an den vergangenen Dezember, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen. Damals war Mainz 05 am 17. Spieltag in Bremen zu Gast, der Tabellen-17. empfing den 15., das Spiel endete 2:2

„Als wir uns im Dezember zum letzten Hinrundenspiel in Bremen getroffen haben, da sah es noch so aus, dass beide Teams gesagt hätten: Wenn wir uns am letzten Spieltag retten können, wäre alles gut.“ Inzwischen haben die Clubs dieses Ziel längst erreicht. Werder vor zwei Wochen am 32. Spieltag, Mainz in der Vorwoche durch einen überraschenden 2:1-Erfolg in Dortmund. In der Vorsaison hatte sich nur einer der beiden Trainer retten können.

Während Kohfeldt mit Werders U23 in der Dritten Liga am letzten Spieltag den Abstieg abwenden konnte, musste die zweite Mainzer Mannschaft unter der Leitung von Schwarz den Gang in die Regionalliga antreten. „Wir haben auch privat ein bisschen Kontakt und haben uns ein paar Mal geschrieben“, hat Werders Coach einmal verraten. „Sandro ist ein sehr angenehmer Kollege. Es macht Spaß, sich mit ihm über Fußball auszutauschen, aber auch über andere Sachen.“ Gelegenheit dazu haben die beiden Männer unter anderem dann, wenn ihr gemeinsamer Trainerberater Marc Kosicke zum regelmäßigen Klienten-Treffen lädt.

Ähnlich wie Kohfeldt hatte auch Schwarz zuvor Nachwuchsteams innerhalb seines Vereins trainiert, ehe er sich hocharbeitete - und trotz Abstiegs mit der Zweiten den Sprung in die Bundesliga schaffte. Im Sommer 2017 beförderte Mainz den Fußballlehrer, der die Nachfolge von Martin Schmidt antrat. Kohfeldt folgte seinem Kollegen nur einige Monate später ins Oberhaus, seit Ende Oktober ist er für Werders Bundesliga-Team verantwortlich - und freut sich nun darüber, dass die Saison für beide Trainer über dem Strich endet.

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