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Davy Klaassen köpfte Werder Bremen gegen den SC Freiburg in Führung und schrie seine Freude vor den Fans heraus.

2:1 gegen SC Freiburg

Klaassen und Gebre Selassie köpfen Werder zum Sieg

Bremen - Es war ein zähe Begegnung, eine schwierige Aufgabe - aber Werder Bremen hat sie gelöst: Im Heimspiel gegen den SC Freiburg fuhr die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt am Samstagnachmittag einen immens wichtigen 2:1 (0:0)-Sieg ein.

Gegen extrem defensiv ausgerichtete Gäste trafen Davy Klaassen und Theodor Gebre Selassie jeweils per Kopf, Freiburgs Tor erzielte Luca Waldschmidt. Werder bringt es nach 29 Spieltagen nun auf 46 Punkte und steht wieder auf Tabellenplatz sechs.

Kohfeldt hatte seine Anfangsformation im Vergleich zum Gladbach-Spiel (1:1) auf zwei Positionen verändert. Für Johannes Eggestein, der sich im Abschlusstraining eine Muskelverletzung zugezogen hatte, spielte Yuya Osako - der Japaner kam somit zu seinem ersten Startelf-Einsatz seit dem 19. Dezember 2018. Milos Veljkovic erhielt zudem in der Innenverteidigung den Vorzug vor Sebastian Langkamp.

In der Anfangsphase dominierte Werder das Geschehen, hatte deutlich mehr Ballbesitz als Freiburg, fand gegen die dicht gestaffelte Defensive der Gäste aber keine Lücke. Kohfeldt hatte sich im Vorfeld für ein 4-4-2-System entschieden, in dem Milot Rashica und Osako den Zweier-Sturm bildeten. Max Kruse agierte dahinter als Ballverteiler und Ideengeber, hatte zunächst aber Probleme, seine Kollegen in Szene zu setzen. Chancen gab es dementsprechend nicht viele.

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Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.  © gumzmedia
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.  © gumzmedia
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.  © gumzmedia
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.  © gumzmedia
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.  © gumzmedia
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.  © gumzmedia
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.  © gumzmedia
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.  © gumzmedia
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.  © gumzmedia
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.  © gumzmedia
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.  © gumzmedia
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
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Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.  © gumzmedia
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.  © gumzmedia
Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
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Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
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Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
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Werder-Fans vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.
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Pavlenka verletzt sich - Kapino feiert Werder-Debüt

Es war kein schlechtes, aber ein zähes Spiel. Veljkovic köpfte nach einem Rashica-Eckball über das Tor (5.), und Osako zielte nach Rashica-Vorlage ebenfalls zu hoch (18.) - mehr Strafraumszenen gab es zunächst nicht. Freiburg, das auf etliche Leistungsträger - unter anderem auf den verletzten Ex-Bremer Nils Petersen - verzichten musste, schien zwischenzeitlich gar nicht am Offensivspiel interessiert zu sein. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich lauerte nur auf Konter, brachte die wenigen davon aber nicht zwingend zum Abschluss.

In der 35. Minute war Jiri Pavlenka dennoch plötzlich gefordert: Werders Torhüter fing eine wuchtige Flanke des Ex-Bremers Jerome Gondorf im letzten Moment vor Florian Niederlechner ab. Es war eine Szene, die den Auftakt einer ereignisreichen Schlussphase des ersten Durchgangs bildete - und die Folgen haben sollte, denn Pavlenka verletzte sich dabei am Oberschenkel, spielte zunächst aber weiter.

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Stefanos Kapino kam zur zweiten Hälfte für den verletzten Jiri Pavlenka - der erste Pflichtspiel-Einsatz bei Werder Bremen für den Ersatztorwart.

Rashica zirkelte auf der anderen Seiten einen Freistoß knapp über das Tor (36.), danach scheiterte Max Kruse erst per Kopf (38.) und kurz danach per Linksschuss (38.) am jeweils stark reagierenden Freiburger Torwart Alexander Schwolow. Auf der Gegenseite hatten die Bremer Glück: Nach einem verunglückten Befreiungsschlag von Pavlenka sprang der Ball von Niederlechner zu Vincenzo Grifo, der im Abseits stand (40.). Und auch die letzte Aktion vor der Pause gehörte Freiburg, gehörte Grifo: Nachdem der Italiener Veljkovic eingedreht hatte, hob er den Ball knapp am langen Pfosten vorbei (44.).

Vor dem zweiten Durchgang musste Kohfeldt reagieren, denn bei Pavlenka ging es nicht weiter. Für den Tschechen kam Stefanos Kapino in die Partie und somit zu seinem Pflichtspieldebüt für Werder. Im Mittelpunkt stand kurz nach der Pause aber ein anderer Bremer: Davy Klaassen. Nach Flanke von Rashica versuchte es der Niederländer direkt, schoss den Ball aus spitzem Winkel aufs lange Eck, wo Freiburgs Verteidiger Keven Schlotterbeck auf der Linie klärte (52.). Ein guter Start in Hälfte zwei, danach ähnelte das Bild aber schnell wieder dem aus Abschnitt eins: Werder lief immer wieder an, kam aber nicht durch.

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Fotostrecke: Bremer Geduld wird belohnt

Werder Bremen gegen SC Freiburg
Werder Bremen gegen SC Freiburg  © dpa
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Tore fallen in der Schlussphase

Kohfeldt reagierte in der 63. Minute und brachte Claudio Pizarro für Osako. Immerhin hat der Altmeister in seiner langen Karriere schon 15 Tore gegen die Breisgauer erzielt, nur gegen den HSV (21) traf er noch öfter. Und auch dieses Mal bekam Pizarro seine Chance, setzte einen Flachschuss allerdings knapp vorbei (70.). Im direkten Gegenzug war Kapino gegen Niederlechner zur Stelle (71.). Die Partie nahm nun wieder Fahrt auf - und wie!

Nach schöner Flanke von Rashica brachte Klaassen seine Mannschaft per Kopf mit 1:0 in Führung (76.). Zwar wurde der Treffer noch von den Video-Schiedsrichtern in Köln überprüft, zählte aber, weil Klaassen nicht im Abseits gestanden hatte. Der 26-Jährige hat nun bereits im dritten Spiel in Folge getroffen. Nachdem Pizarro per herrlicher Direktabnahme wenig später beinahe erhöht hätte (83.), machte Theodor Gebre Selassie alles klar. Nach einer Kruse-Ecke traf der Rechtsverteidiger per Kopf zum 2:0 (84.). Luca Waldschmidt verkürzte zwar noch auf 1:2 (90.+3) - das half den Gästen aber nicht mehr.

Werder: Pavlenka (46. Kapino) - Gebre Selassie, Veljkovic, Moisander, Augustinsson - Sahin, M. Eggestein, Klaassen, Kruse - Osako (63. Pizarro), Rashica (87. Harnik)

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