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Florian Kainz traf mit seinem linken Hammer zum zwischenzeitlichen 2:1 für Werder.

Werder gewinnt 5:1 gegen Flensburg

Einzelkritik: Kainz ballert sich in den Blickpunkt

Bremen - Werder Bremen hat am Mittwochabend durch einen klaren 5:1-Sieg über Regionalligist Weiche Flensburg das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Entsprechend fallen unsere Noten für die Bremer Profis aus.

Jiri Pavlenka: In der ersten Hälfte nahezu beschäftigungslos, wirkte beim Gegentor allerdings unglücklich. Im Spielaufbau solide, und nach der Pause noch mit zwei wichtigen Paraden. Note: 3,5

Theodor Gebre Selassie: Defensiv wenig gefordert, offensiv mit einem schönem Doppelpass mit Johannes Eggestein vor dem 1:0, den folgenden Pfostenschuss verwertete Claudio Pizarro – das war Assist Nummer eins für Gebre Selassie. Auch vor dem Kainz-Knaller zum 2:1 mit dem letzten Pass. Note: 2,5

Milos Veljkovic: In der Viererkette konsequent und resolut im Zweikampf, offensiv mit gutem Spielaufbau und klugen Verlagerungen. Note 3

Marco Friedl: Nach seinem schwachen Auftritt beim 2:6 gegen Leverkusen wirkte er immer noch verunsichert und fiel in der ersten Halbzeit mit unnötigen Fehlpässen auf. Vor dem 1:1 ließ er Flensburgs Jürgensen aus den Augen, der Pavlenka entscheidend irritierte. In der zweiten Halbzeit etwas stabiler. Note 4

Ludwig Augustinsson: Zu Beginn mit einem eher unauffälligen Auftritt, nach 30 Minuten dann offensivfreudiger mit guten Vorstößen, zwei gefährlichen Flanken und einem gefährlichen Kopfball. Note 3

Nuri Sahin: Versuchte früh, das Spiel an sich zu reißen, was ihm jedoch nur phasenweise gelang. Zwar durchaus mit vielen Ballaktionen, aber selten mit öffnenden Bällen in die Tiefe. Im Zweikampf aber präsent und mit dem einen oder anderen klugen taktischen Foul. Note 3,5

Maximilian Eggestein (bis 80.): Im Gegensatz zu seinem Bruder lange Zeit recht unscheinbar, ackerte aber viel, gewann die Mehrzahl seiner Zweikämpfe. Lieferte den Assist zum 4:1. Note: 3,5

Davy Klaassen: Zeigte insgesamt ein gutes Spiel, schaltete sich immer wieder offensiv mit ein und hatte gute Ideen. Gute Balleroberung vor der Elfmetersituation zum 3:1. Hätte Torschütze Pastor Santos aber vor dem 1:1 nicht so unbedrängt flanken lassen dürfen. Note: 2,5

Johannes Eggestein (bis 77.): Rückte für Yuya Osako in die Startelf. Offensiv ein ständiger Unruheherd: Klasse Pass auf Gebre Selassie vor dem 1:0. Holte zudem den Elfmeter zum 3:1 raus. Arbeitete auch defensiv gut mit. Note: 2

Fotostrecke: Werder schießt sich in die nächste Pokalrunde

Werder Bremen gegen Weiche Flensburg.
Werder Bremen gegen Weiche Flensburg. © gumzmedia
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Werder Bremen gegen Weiche Flensburg. © dpa

Claudio Pizarro (bis 66.): Als Ersatz des angeschlagenen Max Kruse schaffte er es in die Startformation und wirkte quicklebendig. Ließ sich immer wieder ins Mittelfeld fallen, um aktiv am Spielaufbau teilzunehmen. Kam dadurch allerdings kaum zu gefährlichen Abschlussaktionen. Ausnahme: Das 1:0, bei dem er das richtige Näschen bewies – wie schon so oft in seiner Karriere. Note: 3

Florian Kainz: In der Anfangsphase wirkte er noch ziemlich abgemeldet, trat dann erstmals in der 25. Spielminute mit einer super Flanke auf Jojo Eggestein in Erscheinung. Wunderschön dann sein Führungstreffer zum 2:1: schnelle Drehung um den Gegenspieler und ein satter Linksschuss ins lange Eck. Dazu Vorbereiter des 5:1. Note: 2

Martin Harnik (ab 66.): Diese Einwechslung hat sich mal richtig gelohnt. Harnik kam, sah und traf doppelt. Machte mit den Toren zum 4:1 und 5:1 alles klar. Note -

Milot Rashica (ab 77.): Konnte nicht mehr viel Werbung in eigener Sache betreiben. Note -

Kevin Möhwald (ab 80.): Siehe Rashica.

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