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Werder-Coach Florian Kohfeldt war einst Praktikant des heutigen 96-Trainers Andre Breitenreiter.

Kohfeldt warnt vor seinem Ex-Lehrer Breitenreiter

Großer Respekt vor den Tiefstaplern aus Hannover

Bremen - Florian Kohfeldt und Andre Breitenreiter kennen sich gut, der Bremer ist beim Hannoveraner in die Lehre gegangen. 2014 war das, Breitenreiter arbeitete beim SC Paderborn, Kohfeldt durfte ihm als Praktikant über die Schulter schauen. Nicht nur deshalb ist der Respekt des Werder-Trainers vor Gegner Hannover 96 groß.

„Ich schätze Andre sehr. Er ist mit seinen Mannschaften in der Bundesliga ausnahmslos gut gestartet“, hebt Kohfeldt hervor und will das auch als Warnung für Samstag verstanden wissen. Dazu passt, dass Breitenreiter schon einmal zum Saisonauftakt in Bremen war – 2015 mit dem FC Schalke. Die Knappen gewannen 3:0.

Ein Jahr zuvor hatte Breitenreiter mit Aufsteiger SC Paderborn immerhin ein 2:2 gegen Mainz 05 geholt, dem ein 3:0-Sieg beim Hamburger SV folgte. Und in der vergangenen Saison gab es für den 44-Jährigen zum Start einen 1:0-Sieg in Mainz – mit Hannover.

Kohfeldt: Hannoveraner machen sich kleiner, als sie sind

Für den Aufsteiger war dies der erste Schritt zum Klassenerhalt. Der ist auch in dieser Saison das Ziel. „Die Hannoveraner wählen den anderen Weg, machen sich kleiner, als sie sind“, sagt Kohfeldt mit Blick auf den eigenen Traum von Europa und fügt noch etwas schnippisch an: „Und dann kommt da am Wochenende eine Startelf nach Bremen, da muss ich schon sagen: Da ist extrem viel Qualität drin.“ Der 35-Jährige lobt vor allem das „sehr gut abgestimmte Offensivverhalten“ mit Niclas Füllkrug und Takuma Asano ganz vorne und Ihlas Bebou und Genki Haraguchi oder Linton Meina auf den Flügeln. Es sei denkbar, dass sich Philipp Bargfrede als Sechser zwischen die Innenverteidiger fallen lässt.

Auch in der Defensive habe Breitenreiter seiner Mannschaft eine klare Handschrift verpasst, so Kohfeldt: „Sie verteidigen sehr gut mit geringen Abständen.“ Alles Merkmale einer Mannschaft, „die ich in der oberen Hälfte der Tabelle verorte“, sagt der Werder-Coach: „Es wird eine hohe Präzision nötig sein, um sie auszuspielen.“

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