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Hat Sebastian Langkamp seinen Kontrahenten Milos Veljkovic (re.) endgültig in die Schranken verwiesen?

Duell der Innenverteidiger

Hat Langkamp den Zweikampf gewonnen?

Bremen – Die Szene hatte schon etwas Komisches. Eigentlich wollte Florian Kohfeldt seinen Innenverteidiger Sebastian Langkamp im Überschwang des Pokal-Sieges bei Borussia Dortmund herzlich umarmen. Doch Langkamp wehrte ab, zeigte erstmal auf sein linkes Auge.

Guck mal, Trainer, schon wieder ein Veilchen – beide mussten herzhaft lachen. Denn so ein Veilchen, verbunden mit einer leichten Gehirnerschütterung, hatte Langkamp wenige Tage zuvor den Einsatz gegen den 1. FC Nürnberg gekostet. 

Diese Zwangspause war ärgerlich für ihn und verschleierte, ob im Zweikampf zwischen ihm und Milos Veljkovic um den Stammplatz im Abwehrzentrum bereits eine Entscheidung gefallen ist. Denn in Nürnberg spielte Veljkovic von Anfang an – nach zuvor zwei Partien als Reservist. Gegen Dortmund verdrängte Langkamp den Serben wieder aus der Startelf. Heißt das nun, dass sich der 30-Jährige gegen den 23-Jährigen durchgesetzt hat? Die Zeichen sprechen dafür.

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Langkamp mit einem blauen Auge davongekommen

Trainer Kohfeldt mag jedoch noch keine Entscheidung verkünden. „Wir werden sehen“, sagt er nur. Was so verstanden werden kann: Wer gegen den FC Augsburg am Sonntag aufläuft, der ist es.

Das Veilchen, das sich Langkamp in Dortmund bei einem Zusammenstoß mit dem Kollegen Theo Gebre Selassie eingehandelt hatte, ist diesmal kein Problem. „Das ist ein rein optischer Makel“, meint Kohfeldt. Man könnte auch sagen: Langkamp ist mit einem blauen Auge davongekommen.

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