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Dank seines Doppelpacks konnte Werder Bremen gegen den FC Schalke 04 einen Sieg feiern.

Zwei Tore bei 4:2-Sieg gegen Schalke 04

Hingefallen und aufgestanden: Die bemerkenswerte Woche des Milot Rashica

Bremen - Von „5“ auf „1“ in nur wenigen Tagen: Wovon manch gequälter Schüler in Mathe oder Latein nur träumen kann, hat Milot Rashica mal eben so geschafft. Im Fach Fußball.

Nach dem 1:1 beim VfL Wolfsburg wurde ihm noch der Stempel Totalausfall aufgedrückt und von der DeichStube besagte „5“ ins Zeugnis geschrieben. Doch nur fünf Tage später dies: Doppelpack beim 4:2 gegen Schalke 04 und die glatte „1“. Wie das möglich ist? So ist Fußball!

Wenigstens für eine Nacht und einen Vormittag darf sich Rashica sogar auf einer Stufe mit einer Branchengröße wie Robert Lewandowski fühlen. Denn mit je fünf Treffern führten der Bremer und der Bayer vor dem Spiel der Münchner am Samstag gegen den VfL Wolfsburg gemeinsam die Torjägerliste der Rückrunde an, ehe Lewandowski nachlegte. „Schön“ sei das, meint Rashica über die Momentaufnahme: „Wenn es so weitergeht, wäre das natürlich großartig.“

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Rashica 2019: Schon sechs Tore in acht Spielen

Garantieren kann das freilich niemand. Denn dass bei Milot Rashica die Ausschläge nach oben und nach unten gehen, ist kein auf die Partien gegen Schalke und Wolfsburg begrenzter Sonderfall, sondern beinahe schon die Regel. Der 22-Jährige sucht in seinem zweiten Bundesliga-Jahr weiter nach der Konstanz – aber dass er mittlerweile Glanzlichter setzt wie am Freitagabend oder wie beim 4:0 gegen den FC Augsburg am 21. Spieltag, als ihm sein erster Doppelpack gelungen war, ist schon ein gewaltiger Fortschritt. Sagt auch Werder-Trainer Florian Kohfeldt: „Ich kann mich noch an den Dezember erinnern, als alle gefragt haben, wieso Milot keine Tore schießt.“ Der Coach hat damals stets geantwortet, dass das schon kommen wird. Später. Bald. In der Rückrunde.

Fotostrecke: Doppelpacker Rashica und Elfer-Iceman Kruse

Werder Bremen gegen Schalke 04
Werder Bremen gegen Schalke 04 © gumzmedia
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Fünf Tore sind es nun in sieben Partien des Jahres. „Sechs“ korrigiert Rashica wie aus der Pistole geschossen – er möchte nicht, dass der Treffer im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund unterschlagen wird. Also sechs in acht Spielen - eine gute Quote ist das. Und Kohfeldt registriert mit Zufriedenheit, dass sich eine gewisse Abgezocktheit Bahn bricht bei dem kosovarischen Nationalspieler: „Das zweite Tor gegen Schalke war eines, bei dem man gesehen hat, dass Milot dazugelernt hat. Er hat das ganz ruhig gemacht.“ Ballannahme, ein Haken um den Abwehrspieler, trockener Abschluss – das sieht jeder gerne.

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Nicht viel schlechter war Treffer Nummer eins, als Rashica den Ball per Direktabnahme mit seinem starken linken Fuß quasi ins Tor geschubst und nicht geschossen hatte. Absicht? „Manchmal musst du den Ball nicht hart treffen, und er geht trotzdem rein. Es war nur ein leichter Kontakt, aber es war die richtige Entscheidung“, sagte Rashica, der in diesem Moment den Eindruck machte, als wüsste er ganz genau, wie es geht.

Weiß er auch. Manchmal jedenfalls. Nicht gegen Wolfsburg, aber gegen Schalke. Hingefallen und aufgestanden – so könnte man die Rashica-Woche beschreiben. Kollege Davy Klaassen zollt dafür Respekt: „Milot hat das Vertrauen zurückgezahlt. Er kann froh und stolz sein.“ War er auch. Ganz sicher.

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