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Feierte ein insgesamt ordentliches Startelfdebüt für den SV Werder: Johannes Eggestein.

Gutes Startelfdebüt

Johannes Eggestein, der verhinderte Prinz

Freiburg - Was gewesen wäre, wenn Davy Klaassen im Kopfballspiel über etwas mehr Präzision verfügen würde, lässt sich leicht ausmalen. Der Niederländer hätte den Ball in der 33. Minute der Partie gegen den SC Freiburg statt auf Torwart Alexander Schwolow ins Netz geköpft.

Er hätte Werder damit in Führung gebracht, die Bremer hätten fortan kontern können, vielleicht das Spiel gewonnen und Klaassen wäre der König gewesen. Mit Johannes Eggestein als Prinz. Denn der 20-Jährige hatte zur besten Bremer Chance des Spiels per gefühlvoller Flanke die perfekte Vorarbeit geleistet.

Es war Eggesteins beste Aktion in einem Spiel, das für ihn der nächste „Entwicklungsschritt“ in seiner noch jungen Karriere war. Erster Startelf-Einsatz in der Bundesliga – endlich ist es geschafft. „Erstmal bin ich jetzt sehr glücklich darüber. Es war ein schönes Gefühl“, sagte der 20-Jährige, der insgesamt einen guten Eindruck hinterlassen hatte. „Ich bin grundsätzlich mit meiner Leistung zufrieden. Ich denke, ich konnte den einen oder anderen Akzent setzen.“

Startelfdebüt trotz großer Konkurrenz

Konnte er – siehe die Flanke auf Klaassen, die jedoch unveredelt blieb. „Schade, dass er den nicht macht“, meinte Eggestein, der sich zuvor im internen Wettbewerb um die Startelf-Plätze gegen Yuya Osako, Milot Rashica und Florian Kainz durchgesetzt hatte. Die beiden Erstgenannten saßen auf der Bank, Kainz hatte es nicht mal dorthin geschafft, sondern war in Bremen geblieben.

Zu Saisonbeginn waren die Rollen noch genau andersherum verteilt gewesen. Kainz oder Osako spielten, Johannes Eggestein guckte von der Bank aus zu. Jetzt hatte er in seinem 14. Bundesliga-Spiel erstmals die Nase vorn, und Coach Florian Kohfeldt erklärte, wieso: Osako hatte wegen seiner Länderspielreise nach Japan nur eine Trainingseinheit mit der Mannschaft, Eggestein stand dagegen in der Vorbereitung voll zur Verfügung. 

Eggesteins Flexibilität zahlt sich aus

„Jojo hatte eine gute Trainingswoche, während Yuya, der bei mir grundsätzlich Stammspieler ist, dreimal um die Welt geflogen ist.“ Und die Erkenntnis nach dem Spiel, das für Johannes Eggestein nach 77 Minuten endete, war, „dass Jojo voll mithalten kann. Er hat seine Aufgabe gut erfüllt, ich bin sehr zufrieden“, so Kohfeldt.

Der jüngere der beiden Eggestein-Brüder musste auch Flexibilität beweisen, der Systemwechsel zur Mittelfeldraute trieb ihn von der rechten auf die linke Seite. Er kam gut klar damit. Weshalb Kohfeldt jetzt mehr denn je weiß: Auch auf den zweiten Eggestein lässt sich bauen. 

Fotostrecke: Waldschmidts Elfmeter und Augustinssons Last-Minute-Tor

Werder Bremen gegen den SC Freiburg
Werder Bremen gegen den SC Freiburg © dpa
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