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Und rein damit! Johannes Eggestein erzielte Werders 1:0 gegen Nürnberg, das aber nicht zum Sieg reichte.

Nach enttäuschendem 1:1 gegen Nürnberg

Jojo Eggestein denkt lieber schon an den BVB

Bremen – Dieses Strahlen im Gesicht ist nicht zu übersehen, als Johannes Eggestein am Sonntag auf sein Tor in Nürnberg angesprochen wird.

Doch der Werder-Profi weiß natürlich auch, dass er sich nach dem letztlich enttäuschenden 1:1 nicht als einziger Bremer richtig freuen darf. Also lenkt er diese Freude einfach weiter auf das nächste Spiel – und das steht bereits am Dienstag im Pokal-Achtelfinale in Dortmund an. „Das ist doch ein richtig, richtig gutes Spiel vor 80.000 Zuschauern“, sagt der 20-Jährige und fiebert seiner Dortmund-Premiere entgegen: „Ich habe da noch nie gespielt, ich freue mich drauf.“

Diese Einstellung empfiehlt er auch seinen Kollegen – und im Prinzip allen, die es mit Werder halten. Solle sich doch jetzt bloß niemand von dem Rückschlag in Nürnberg verrückt machen lassen und Angst vor dem Tabellenführer haben. „Wir sind sicherlich der Außenseiter. Aber wenn wir in einen Flow kommen, dann ist da auch etwas drin. Es ist Pokal, nur ein Spiel, da kann viel passieren.“

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Moisander pfeift Eggestein zusammen

Johannes Eggestein ist jedenfalls bereit. Sein zweiter Saisontreffer habe ihm „zusätzliches Selbstvertrauen“ gegeben. Nach seiner Einwechslung lief allerdings nicht alles glatt. Einmal pfiff ihn Abwehrchef Niklas Moisander zusammen, weil Eggestein schlecht verteidigt hatte.

„Da war ich mir nicht ganz sicher, in welchem Raum ich verteidigen musste“, gesteht „Jojo“. Er ist eben noch jung, muss weiter lernen und wird zudem nicht nur als Stürmer eingesetzt, sondern gerne auch im Mittelfeld. Er mag diese Flexibilität, noch mehr mag er aber Tore: „Die tun immer gut.“

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