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Milot Rashica gelang gegen den VfL Wolfsburg nicht viel, trotzdem wurde der Stürmer erst in der 68. Minute ausgewechselt.

Kohfeldt erklärt den späten Wechsel

Rückendeckung für schwachen Rashica

Wolfsburg - Was er auch tat, bei Milot Rashica ging es in Wolfsburg fast immer schief. Trotzdem durfte der junge Werder-Profi bis zur 68. Minute auf dem Feld bleiben, ehe Trainer Florian Kohfeldt reagierte und den erfahrenen Claudio Pizarro brachte. Warum?

Der Coach erklärte es nach dem 1:1 ausführlich, nahm den jungen Rashica dabei in Schutz und lobte nebenbei noch Johannes Eggestein.

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„Milot ist immer noch ein ganz junger Spieler. Das dürfen wir nicht vergessen. Er kann nicht jede Woche on top sein“, sagte Kohfeldt über den erst 22-jährigen Rashica und betonte: „Wir können nicht immer alle danach schreien, dass wir junge Spieler entwickeln wollen, dann müssen wir sie auch spielen lassen.“ 

Kohfeldt über Rashica: „Das war heute nicht gut“

Der Coach wollte die Leistung des Außenstürmers keineswegs schön reden. „Das war heute nicht gut“, sagte der 36-Jährige. Aber er habe dem jungen Kosovaren in dieser Saison schon einmal deutlich die Grenzen aufgezeigt, als er ihn auf die Tribüne gesetzt hatte. Nun würde Rashica aber eher Zuspruch, als harte Maßnahmen wie eine ganz frühe Auswechslung benötigen. „Ich werde ihn da durchbegleiten“, kündigte Kohfeldt an. Rashica sei schließlich ein Spieler, „der eine Qualität hat, die sonst keiner in unserem Kader hat“. Mit Ausnahme vielleicht noch von Fin Bartels, der sich gerade nach langer Verletzungszeit mit seinem Comeback in der U23 zurückgemeldet hat. 

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Es geht um die Eins-gegen-eins-Situationen. Rashica und Bartels suchen sie, können somit eine Abwehr knacken. Und bei Rashica hatte Kohfeldt in Wolfsburg lange Zeit das Gefühl, dass dieser so ein Duell noch mal entscheidend gewinnen könnte. Doch der Nationalspieler blieb im Leistungsloch hängen. „Das ist nicht schön, das ärgert mich auch“, gestand der Coach, „aber das müssen wir manchmal akzeptieren“.

Positiv sei doch, dass es bei einem anderen jungen Spieler besser gelaufen sei: Johannes Eggestein. „Das war am Ende sehr ordentlich“, sagte Kohfeldt über den 20-Jährigen. Der hätte mit ein bisschen mehr Durchsetzungsvermögen durchaus noch für den Sieg sorgen können. „Sein wievieltes Bundesligaspiel war es?“, fragte Kohfeldt. Die Antwort lautete 24 – und der Coach fügte noch an: „Da steht ihm dann auch einer wie John Anthony Brooks im Weg.“ 

Fotostrecke: Pavlenkas Crash und Kruses Ausgleich

Werder Bremen war zu Gast beim VfL Wolfsburg
Werder Bremen war zu Gast beim VfL Wolfsburg © gumzmedia
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Der US-Nationalspieler misst 1,93 Meter, ist schon 26 Jahre alt – und hat bereits 122 Bundesligaspiele absolviert. Es ist für die Werder-Talente manchmal eben nicht so leicht, sich in der Bundesliga durchzusetzen.

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