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Max Kruse (hier im Zweikampf mit Herthas Niklas Stark) war gegen Hertha BSC Werders Most Involved Player.

Daten vom Institut für Spielanalyse

Kruse auch gegen Hertha MIP

Bremen – Wieder Max Kruse: Auch beim 3:1-Sieg gegen Hertha BSC war der Kapitän Werders MIP (Most Involved Player).

Wie schon gegen Nürnberg (1:1) und Augsburg (3:2) war Kruse Werders Fixpunkt: Der 30-jährige Angreifer war an fünf Torschüssen und 72 Episoden (Ballkontrollphasen) beteiligt (jeweils Teamhöchstwert). Zudem traf Kruse selbst per Elfmeter zum 3:1-Endstand – das dritte Standardtor der Bremer am Dienstagabend. Bemerkenswert: In der vergangenen Saison hat Werder nicht ein Tor per Elfmeter erzielt!

Der erste Treffer fiel nach einem Freistoß, der zweite nach einem Eckball. In der Vorsaison hatte lediglich der FC Bayern München (10) mehr Tore nach Ecken geschossen als Werder Bremen (9). Diese Qualität konnte man über die Sommerpause hinweg konservieren und am fünften Spieltag wieder ausspielen: Nach einem perfekt getretenen Eckball von Nuri Sahin landete der Ball zentral bei Milos Veljkovic, der den Ball über die Linie köpfte.

Sahin, der Neuzugang aus Dortmund, lag am Ende knapp hinter Max Kruse im Ranking der Episoden-Beteiligungen (71). Gleichauf mit Sahin bei den Ballkontrollphasen war Theodor Gebre Selassie. Der Rechtsverteidiger und MIP des ersten Spieltags war vorne wie hinten in alle wichtigen Aktionen involviert. Er störte beim 1:0 die Hertha-Defensive und holte zum 3:1 den Elfmeter raus.

Herthas MIP war indes Javairo Dilrosun. Der Neuzugang aus der Jugend von Manchester City machte mit seinem Anschlusstreffer nicht nur die Partie zwischenzeitlich nochmal spannend, sondern war auch so der Aktivposten in Herthas Offensive mit sechs Torschuss-Beteiligungen.

Zum Vergleich: Den Spitzenwert aller Bundesliga-Spiele am Dienstagabend lieferten Thomas Müller vom FC Bayern München und Nabil Bentaleb von Schalke 04 mit jeweils acht Torschuss-Beteiligungen, beim Mitwirken an Ballkontrollphasen erzielte Bayerns Mats Hummels (93) den Höchstwert.

Was ist eine Episode?

Wann immer der Ball von einem Team kontrolliert wird, nennen die Experten des Instituts für Spielanalyse diese Phase Episode. Und genau diese wird auf read-the-game.com in jeder Partie mitgezählt – voll automatisiert. Aneinander gereiht und ergänzt mit den Episoden des Gegners sowie der Chaos-Phasen, in denen keine Mannschaft den Ball unter Kontrolle hat, ergibt sich ein detailliertes Bild eines Spiels. Betrachtet und vergleicht man diese Episoden einer Partie mit denen einer ganzen Saison, erhält man ein Profil davon, wie Mannschaften Fußball spielen und zu Torerfolgen kommen. Es wird also die Leistung hinsichtlich der Beteiligung von Spielern normiert.

Mehr zum MIP und weitere Bundesliga-Statistiken gibt es auf read-the-game.com.

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