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Max Kruse beendete seine persönliche Torflaute gegen den BVB und bestätigte seine ansteigende Form.

„Das ist die Messlatte"

Nach Kruse-Tor: Kohfeldt kitzelt seinen Kapitän

Dortmund/Bremen - 867 Minuten war die Wartezeit lang, bis in Dortmund dies passierte: Ein Zuspiel von Ludwig Augustinsson, ein Schuss aus 18 Metern, der genau im Knick einschlägt – und siehe da: Die Flaute von Max Kruse war beendet. Am Ende war sein Treffer bei der Bremer 1:2-Pleite zwar ohne Wert für die Mannschaft, aber Kruse konnte sich wenigstens mal wieder über ein persönliches Highlight freuen.

Tat es aber nur sehr dosiert. „Natürlich ist es schön, dass mal wieder einer reingegangen ist. Aber meine eigene Quote interessiert mich nicht so sehr. Viel lieber würde ich Siege holen“, sagte er. Auch die Vermutung, dass ihm der Treffer enorm hilft, das eigene Formtief weiter hinter sich zu lassen, wischte Kruse weg. Weil, so seine Sicht: Es gab ja kein Formtief. „Dieser Vorwurf kam ja nur von außen, nicht von innen.“ 

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Tatsächlich hatte Trainer Florian Kohfeldt seinen Kapitän immer gestärkt, als es nicht so lief. Jetzt, da Kruse wieder Assists (gegen Bayern und Düsseldorf) liefert und auch selbst trifft, lobt er ihn, fordert ihn aber auch. „Es ist wichtig, immer wieder zu sagen: Das ist die Messlatte, das hat er drin“, erklärte der Coach: „So muss er weitermachen.“ Was Kruse natürlich vorhat – mit dem neuen Selbstvertrauen, das eigentlich das alte ist: Es sei vor dem Tor jedenfalls nicht „so sehr in den Keller gerutscht, als dass es hätte aufpoliert werden müssen“, meinte Kruse.

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