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Ludwig Augustinsson konnte nach seinem folgenschweren Fehler gegen Frankfurt schlecht schlafen.

Werders Linksverteidiger analysiert seinen Fehler

Augustinssons kurze Nacht 

Bremen - Er war die tragische Figur bei Werders 2:2 gegen Frankfurt - dieser gefühlten Niederlage gegen Eintracht Frankfurt: Ludwig Augustinsson hatte mit einem ziemlich unglücklichen Handspiel den Elfmeter zum zweiten Ausgleich der Gäste verursacht. Und diese Geschichte machte ihm ziemlich zu schaffen, wie er nun mit ein paar Tagen Abstand gestand.

„Ich konnte in der Nacht sehr schlecht schlafen, weil ich so enttäuscht über die Elfmetersituation war. Das war natürlich sehr frustrierend“, sagte Ludwig Augustinsson in einer Medienrunde am Mittwoch über die Schlüsselszene gegen die Eintracht. Die Situation sei schon sehr ärgerlich gewesen, aber eben auch eine, die im Fußball passieren könne. 

„In der Szene zuvor gab es einen Einwurf. Ich glaube, ich habe etwas geschlafen, bin dann auf den Boden gefallen. Der Ball war irgendwo vor mir. Dann habe ich versucht aufzustehen und dabei leider den Ball mit der Hand berührt“, schildert der 24-Jährige die Szene, die durchaus in die Kategorie „Pleiten, Pech und Pannen“ passt.

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Vorfreude auf die kommende Aufgabe

Doch inzwischen hat der schwedische Nationalspieler die Situation abgehakt: „Vor einigen Jahren hätte ich mich das vermutlich noch länger beschäftigt, aber jetzt bin ich reifer geworden.“ Augustinsson richtet seinen Blick längst in die Zukunft - und die heißt: 1. FC Nürnberg. Am Samstag gastieren die Grün-Weißen beim Schlusslicht der Bundesliga - und für „Ludde“ steht fest: „Nürnberg ist ein Schlüsselspiel für uns, auch für die drei, vier Spiele danach.“ 

Er will aus den bislang vier Punkten in der Rückrunde sieben machen. „Das wäre ein guter Start“, sagte er. Dafür müsse die Mannschaft aber „zu 100 Prozent an ihre Leistungsgrenze gehen und die Fehler von zuletzt abstellen“. Dann könnten bestimmt auch alle wieder besser schlafen.

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